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Meldung vom 07.09.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Biennale Musica 2024 startet am 26. September in Venedig

Auszeichnungen für Rebecca Saunders und das Ensemble Modern

Die Biennale Musica 2024, das 68. internationale Festival für zeitgenössische Musik in Venedig, startet dieses Jahr ihr 14-tägiges Programm in zwei Wochen: am 26. September 2024 geht es los mit dem Eröffungskonzert mit dem Ensemble Modern im Teatro la Fenice gemeinsam mit dem Orchestra del Teatro La Fenice unter der Leitung von Tito Ceccherini. Es erklingen die zwei italienischen Erstaufführungen von Unsuk Chins Violinkonzert Scherben der Stille mit Solist Leonidas Kavakos und Rebecca Saunders' Wound.

Verleihung des Goldenen und Silbernen Löwen

Gleich am Anfang des Festivals finden die Konzerte statt, die die Preisträger des diesjährigen Goldenen und Silbernen Löwen feiern: Am 27. September wird der Goldene Löwe der Komponistin Rebecca Saunders verliehen und am 29. September der Silberne Löwe an das Ensemble Modern. Das Ensemble Modern gehört seit 1980 weltweit zu den bekanntesten, führenden Formationen für aktuelle Musik, ist beiheimatet in Frankfurt am Main und ist ein basisdemokratisch organisierter Klangkörper.

Konzerte mit zwei westdeutschen Orchestern

Neben dem Ensemble Modern gastieren außerdem zwei weitere deutsche Orchester bei der Biennale Musica 2024: das WDR Sinfonieorchester führt am 6. Oktober unter der Leitung von Ilan Volkov im Teatro alle Tese u.a. das Werk Kinderszenen von Marco Momi (Kompositionsauftrag der Biennale Musica, Milano Musica und Ircam) auf und das Frankfurter Opern-und Museumsorchester dirigert von Thomas Guggeis spielt am 9. Oktober gleich zwei Uraufführungen: Sospeso für verstärktes Orchester von Luca Francesconi und Nocturnes von Salvatore Sciarrino, der 2016 den Goldenen Löwen der Biennale Musica erhielt. 

Zeitgenössische Kammermusik

Auf dem Programm des Wiener Streichquartetts Kandinsky Quartet stehen beim Konzert am 7. Oktober klassische Werke des zeitgenössischen Quartett-Repertoires, darunter Werke von Clara Iannotta, Georg Friedrich Haas und des slowenischen Komponisten Vito Žur. Am 10. Oktober wird die österreichische Komponistin und Gambistin Eva Reiter zusammen mit der Gambistin Romina Lischka u.a. die Uraufführung ihres Werks L'étoffe de la mémoire (Kompositionsauftrag der Biennale Musica) in der Nationalbibliothek von Venedig präsentieren.

2024 ist außerdem das finale Jahr der künstlerischen Leiterin (und Komponistin) Lucia Roncetti, die sich des Themas der diesjährigen Festivalausgabe "Absolute Music" in ganz besonderer Weise angenommen und programmatisch ausstaffiert hat. Weitere Informationen zur Biennale Musica finden Sie auf labiennale.org.

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