Konzerte der Berliner Philharmoniker im April
Highlights aus der Digital Concert Hall
Am Ostersonntag, dem 4. April, wird das Konzert, das am 20. März im Rahmen des Pilotprojekts »Perspektive Kultur« in der Philharmonie Berlin erstmalig wieder vor Publikum stattfand, um 17 Uhr im Fernsehen auf Arte und um 19 Uhr in der Digital Concert Hall ausgestrahlt. Gespielt wurden unter der Leitung von Chefdirigent Kirill Petrenko Peter Tschaikowskys Fantasie-Ouvertüre Romeo und Julia und Sergej Rachmaninows zweite Symphonie. Das Konzert wird in der Digital Concert Hall am 5. April um 13 Uhr nochmals wiederholt.
Als weiteres Highlight zu Ostern ist die legendäre Aufführung der Matthäus-Passion der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle, szenisch interpretiert vom amerikanischen Regisseur Peter Sellars, bis einschließlich 5. April gratis (nach kostenfreier Registrierung) in der Digital Concert Hall zu sehen. Die Matthäus-Passion wurde im April 2010 mit den Gesangssolistinnen und -solisten Camilla Tilling, Magdalena Kožená, Mark Padmore, Christian Gerhaher, Topi Lehtipuu und Thomas Quasthoff sowie dem Rundfunkchor Berlin und den Knaben des Staats- und Domchors Berlin aufgeführt.
Historisches Konzert
Ab dem 11. April gibt es eine wunderbare Ergänzung im Archiv der Digital Concert Hall: Ein historisches Konzert mit dem philharmonischen Ehrenmitglied Mariss Jansons. Jansons, einer der bedeutendsten Schostakowitsch-Interpreten, dirigierte am 12. Juni 1992 die 7. Symphonie des russischen Meisters. Das Konzert war erst die zweite Aufführung dieser Symphonie durch die Berliner Philharmoniker nach der deutschen Erstaufführung im Jahre 1946 unter der Leitung von Sergiu Celibidache.
Am 17. April spielen die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Zubin Mehta, der seit seinem Debüt 1961 regelmäßig im Haus und auch auf Tour zu Gast ist, Anton Bruckners Symphonie Nr. 9 in d-Moll. Ergänzt wird das Programm von Olivier Messiaens Et exspecto resurrectionem mortuorum für Blasorchester und metallenes Schlagzeug, ein seltener gespieltes Werk, das im Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege komponiert wurde. Das Konzert wird nochmals am 18. April um 13 Uhr in der Digital Concert Hall gezeigt.
In der darauffolgenden Woche, am 24. April, ist der finnische Dirigent Mikko Franck zu Gast bei den Berliner Philharmonikern. Er dirigiert Johannes Brahms 1. Klavierkonzert in d-Moll op. 15. Der Pianist Yefim Bronfman wird den Solo-Part übernehmen. In der zweiten Programmhälfte erklingt Jean Sibelius 5. Symphonie in Es-Dur op. 82. Auch dieses Konzert wird am darauffolgenden Tag, dem 25. April, um 13 Uhr in der Digital Concert Hall wiederholt.
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