KULTURGARTEN - Sommer in Neuss am und im Globe
Deutsche Kammerakademie Neuss in kleinen Besetzungen: Aus 3 mach 5
Der Kulturgarten – Sommer in Neuss am und im Globe wurde spontan auf Initiative des Neusser Bürgermeisters Reiner Breuer realisiert, um in den Urlaubswochen einen kleinen Ausgleich für die vielen abgesagten Veranstaltungen zu schaffen. Natürlich finden die Vorstellungen zu Corona-Bedingungen statt, aber dafür wurde eigens der Führring am Globe-Theater als Veranstaltungsort kreiert, damit trotz der Abstandsregeln eine tolle Atmosphäre open-air aufkommen kann.
Dass bei so einem Projekt die Deutsche Kammerakademie Neuss (dkn) nicht fehlen darf ist klar. Daß sie sich, der kleinen Bühne im Globe-Theater entsprechend nicht in ihrer großen Besetzung, sondern in verschiedenen kleinen Formationen präsentiert, liegt auf der Hand. Die Stipendiaten und Stimmführer haben anläßlich ihres besonderen Gastspiels an der Rennbahn drei Programme zusammengestellt, in denen sie als Trio, Quartett und Quintett auftreten werden.
Virtuoses und ein "kleine Schubertiade"
Am Donnerstag, den 6. August, um 17.30 Uhr werden die Stipendiaten der dkn mit Werken von Edvard Grieg, Carl Nielsen und anderen nordischen Meistern eine musikalische Reise durch Skandinavien unternehmen. »Es muss nicht immer Geige sein!« heißt es anschließend am Sonntag, den 9. August, um 17.30 und 19.30: Drei virtuose Solisten der Deutschen Kammerakademie Neuss zeigen die vier berühmten Klassiker Carl Ditters von Dittersdorf, Gioacchino Rossini, Ludwig van Beethoven und Michael Haydn im Umgang mit tiefen Tönen von ihrer humorig-unterhaltsamen Saite ...
Neu hinzugekommen sind zwei Konzerte, die am Freitag, den 14. August und Samstag, den 15. August um jeweils 19.30 im Zeughaus Neuss stattfinden werden. Hier gibt das aus Mitgliedern der dkn bestehende Ensemble Quirin eine kleine »Schubertiade«, die mit einer deutschen Erstaufführung beginnt: dem Sospirando 4 »Schubert«, das der 1988 geborene Finne Sauli Zinovjev zum 60-jährigen Bestehen des berühmten Festivals von Turku geschrieben hat. Dieser Hommage schließt sich der Wiener Meister mit seinem letzten großen Kammermusikwerk an – dem Streichquintett C-Dur D 956, einer Symphonie für fünf Streicher, die von Freud’ und Leid, von Sorgen und Trotz und von unendlicher Schönheit erzählt. Eintritt: 10 Euro, erm. 5 Euro. Weitere Infos: www.neuss.de/kultur/kulturgarten
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