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Meldung vom 23.03.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Die Saison 2020/21 an der Bayerischen Staatsoper

Letzte Spielzeit von Intendant Nikolaus Bachler

Staatsintendant Nikolaus Bachler überschreibt seine letzte Spielzeit an der Bayerischen Staatsoper mit „Der wendende Punkt‟. „Rainer Maria Rilke beschreibt in seinen Sonetten an Orpheus die Kunst als einen Prozess, der oft mit dem Anfang schließt und dem Ende beginnt“, so Nikolaus Bachler. „Dieser Gedanke beschwört nach 13 Jahren als Intendant dieses Hauses nicht nur das Ende, sondern gerade den ‚wendenden Punkt‘.“

Debüts und Uraufführungen

Im Zentrum der Saison stehen elf Premieren, darunter drei Uraufführungen und vier Werke, die ihre Uraufführung in München erlebten. Als erste Neuinszenierung kehrt Walter Braunfels’ Die Vögel erstmals seit der Uraufführung 1920 auf die Bühne der Staatsoper zurück. Der italienische Komponist Luca Francesconi erarbeitet mit seiner zehnten Oper Timon of Athens eine neue Version des Shakespeare-Klassikers, am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Kent Nagano. Dmitri Tcherniakov präsentiert gemeinsam mit Antonello Manacorda seine Interpretation von Carl Maria von Webers Der Freischütz.

Mit Der Rosenkavalier gibt der designierte Generalmusikdirektor des Hauses Vladimir Jurowski seinen Einstand, es inszeniert Barrie Kosky. Zwei Debüts bringt die Premiere von Aribert Reimanns Lear: Christian Gerhaher singt erstmals die Titelpartie und Christoph Marthaler inszeniert erstmals an der Staatsoper. Nach Make No Noise (2011) und South Pole (2016) ging ein weiterer Kompositionsauftrag an den tschechischen Komponisten Miroslav Srnka, der mit Singularity eine „Space Opera for Young Voices“ eigens für das Opernstudio zur Uraufführung bringt. Kirill Petrenko eröffnet die Münchner Opernfestspiele 2021 mit Krzysztof Warlikowskis Neudeutung von Tristan und Isolde mit Anja Harteros und Jonas Kaufmann in den Titelpartien. Zum Abschluss der Festspiele interpretiert Constantinos Carydis am Pult des Bayerischen Staatsorchesters im Prinzregententheater Wolfgang Amadeus Mozarts Idomeneo, uraufgeführt 1781 in München.

Jubiläum des Staatsballetts

Das Bayerische Staatsballett feiert 2020/21 sein 30-jähriges Bestehen und eröffnet die Spielzeit mit der Wiederaufnahme von Giselle und einer Tanznacht. Im Dezember steht die Premiere von Christopher Wheeldons Cinderella auf dem Spielplan. Die Ballettfestwoche eröffnet Direktor Igor Zelensky mit der abendfüllenden Neukreation Der Schneesturm von Hauschoreograf Andrey Kaydanovskiy und bringt als weiteren Höhepunkt ein Gastspiel des Mariinsky-Balletts. Zur Festspielzeit im Sommer 2021 folgt eine weitere Ausgabe zeitgenössischer Choreographien unter dem neuen Titel Heute ist Morgen. Weitere Informationen unter https://www.staatsoper.de/spielzeit-2020-2021

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