10. Internationalen Leopold Mozart Violinwettbewerbs vertretenen Musikkritiker ist es eine Ehre, den Sonderpreis der Kritiker-Jury überreichen zu dürfen. Wir haben mit Freude 24 talentierte junge Musiker spielen gehört und dabei erneut erlebt, wie viele teils sehr verschiedene Wege es zum musikalischen Erfolg gibt. Nicht alle diese Wege haben in einer konventionellen Musikwettbewerbssituation die gleichen Erfolgsaussichten">

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Meldung vom 12.06.2019

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Violinwettbewerb Leopold Mozart Augsburg 2019: Erklärung der Kritikerjury

"Für die in der Jury des 10. Internationalen Leopold Mozart Violinwettbewerbs vertretenen Musikkritiker ist es eine Ehre, den Sonderpreis der Kritiker-Jury überreichen zu dürfen. Wir haben mit Freude 24 talentierte junge Musiker spielen gehört und dabei erneut erlebt, wie viele teils sehr verschiedene Wege es zum musikalischen Erfolg gibt. Nicht alle diese Wege haben in einer konventionellen Musikwettbewerbssituation die gleichen Erfolgsaussichten. In dieser Hinsicht ist der Leopold Mozart Wettbewerb dieses Jahr erfrischend anders: Das vielseitige Repertoire und die breit gefächerte Jurybesetzung ergeben Möglichkeiten für Musiker, die im herkömmlichen Wettbewerbsalltag vielleicht übersehen werden.

Wir wollen daher ganz besonders Issei Kurihara erwähnen, dessen Verinnerlichung im Spiel, dessen dezente Stetigkeit, Subtilität und ausgeprägte Individualität eine große Tiefe und Ernsthaftigkeit im besten Sinne suggerieren.

Auch unsere Wahl für den Kritikerpreis verbindet reichen musikalischen Besitz und noch schönere Hoffnungen, die uns auf besondere Weise berührt haben. Seine Leidenschaft durch die Musik zu kommunzieren, seine musikalische Intelligenz und Ausdrucksstärke, seine sehr persönliche Herangehensweise an die Komponisten und seine Wahl des Repertoires machten uns die Wahl leicht. In der Hoffnung, in Zukunft noch viel mehr von ihm zu hören, verleihen wir den Kritikerpreis an Simon Wiener."

Remy Franck, Anna Picard, Jens F. Laurson

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