Hamburgische Staatsoper trauert um Klaus-Michael Kühne
Der Hamburger Unternehmer war ein großzügiger Mäzen und Förderer der Künste
Die Hamburgische Staatsoper trauert um Klaus-Michael Kühne. Der Hamburger Unternehmer und Mäzen ist im Alter von 89 Jahren nach längerer Krankheit in seiner Schweizer Wahlheimat verstorben. Mit ihm verliert Hamburg eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die ihrer Heimatstadt über Jahrzehnte eng verbunden war und sich mit beeindruckender Großzügigkeit, Leidenschaft und persönlichem Gestaltungswillen für ihre Kultur eingesetzt hat. Sein Engagement für die Kultur in Hamburg wird insbesondere über den gemeinsam mit der Kühne-Stiftung geplanten Neubau einer Oper auch über seinen Tod hinaus die Kulturstadt Hamburg prägen.
Nachhaltige Unterstützung
Klaus-Michael Kühne war der Staatsoper Hamburg, dem Hamburg Ballett und dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg über viele Jahre auf besondere Weise verbunden. Mit der Kühne-Stiftung unterstützte er die drei Institutionen großzügig und nachhaltig und trug damit maßgeblich dazu bei, künstlerische Projekte zu ermöglichen, internationale Perspektiven zu eröffnen und die musikalische und tänzerische Exzellenz Hamburgs zu stärken.
Besonderes Engagement
Sein Engagement war von einer Haltung geprägt, die über klassische Förderung weit hinausging. Klaus-Michael Kühne wollte gestalten, Entwicklungen anstoßen und langfristige Perspektiven schaffen. Er verband seine große Verbundenheit mit Hamburg mit dem Anspruch, Verantwortung für die kulturelle Zukunft seiner Heimatstadt zu übernehmen.
Initiative für ein neues Opernhaus
Mit der Initiative für ein neues Opernhaus auf dem Baakenhöft in der HafenCity hat Klaus-Michael Kühne ein außergewöhnliches Vermächtnis für Hamburg geschaffen. Das neue Haus soll der Staatsoper Hamburg, dem Hamburg Ballett und dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg künftig eine gemeinsame, zukunftsweisende Perspektive eröffnen. Nach seiner Fertigstellung soll das Opernhaus als Schenkung an die Freie und Hansestadt Hamburg übergehen.
Klaus-Michael Kühnes Vision ging dabei weit über ein neues Gebäude hinaus: Er wollte einen Ort ermöglichen, an dem Oper, Ballett und Konzert auch künftig unter herausragenden Bedingungen stattfinden können und Hamburg seine Tradition als internationale Musik- und Kulturstadt fortschreibt.
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