Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 02.06.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Grafenegg: Rudolf Buchbinder Saal feierlich eröffnet

Kraftvolles Zeichen für Kunst und Kultur

Mit einem Festkonzert und viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur wurde am 29. Mai 2026 der neue Rudolf Buchbinder Saal in der umfassend sanierten Reitschule seiner Bestimmung übergeben. Der Festakt markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Weiterentwicklung des Kulturstandorts Grafenegg, der heuer in seine 20. Saison geht, und würdigt zugleich das herausragende Wirken Rudolf Buchbinders. Zu Beginn des Festakts sprachen Grafenegg-Geschäftsführerin Simone Bamberg und Landeshauptfrau Johanna Mikl‑Leitner über die Bedeutung des neuen Saales für Grafenegg und das kulturelle Erbe Rudolf Buchbinders. Der historische Abend wurde von Barbara Rett moderiert.

Kultureller Leuchtturm mit internationaler Strahlkraft

«Mit dem Rudolf Buchbinder Saal setzt Niederösterreich ein kraftvolles Zeichen für Kunst und Kultur.», so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. «Grafenegg wird damit einmal mehr zu einem Ort, an dem Tradition bewahrt und zugleich mutig in die Zukunft gedacht wird – ein kultureller Leuchtturm mit internationaler Strahlkraft.»

Ort der Musik und der Begegnung

Rudolf Buchbinder betonte in seiner Dankesrede, dass man als Künstler viel Glück und Erfolg erfahre, aber «dass einem zu Lebzeiten ein Saal gewidmet wird – ein Ort der Musik, der Begegnung und der Zukunft, das ist etwas das tief ins Herz geht.» Er empfinde «vor allem eines: große Dankbarkeit! Dankbarkeit gegenüber einem Land, das Kultur nicht als Dekoration sondern als Teil seiner Identität versteht. Dankbarkeit gegenüber Menschen, die Visionen nicht nur träumen, sondern sie verwirklichen und Dankbarkeit gegenüber all jenen die Grafenegg über viele Jahre hinweg mitgetragen, mitgestaltet und geliebt haben.»

Konzertprogramm mit persönlicher Prägung

Rudolf Buchbinder wählte als erstes Stück im neuen Saal die Grande Sonate pathétique, eine der berühmtesten Klaviersonaten Ludwig van Beethovens als klingendes Bekenntnis zur unbändigen Kraft der Musik. Als Wunsch für die Zukunft sang Camilla Nylund, eine der herausragenden Sopranistinnen unserer Zeit, mit Rudolf Buchbinder am Klavier, Morgen von Richard Strauss und die Zueignung, einen der schönsten hymnischen Feiersprüche der Musikgeschichte. Die Impromptus Franz Schuberts begleiten Rudolf Buchbinder ein Leben lang, er wählte das intim-dramatische As-Dur-Impromptu D 899/4, dem er noch zwei Miniaturen, die auch auf seiner jüngsten CD-Veröffentlichung «Schubert Treasures» enthalten sind, folgen ließ. Zum Abschluss spielte Rudolf Buchbinder gemeinsam mit dem Steude Quartett – Volkhard Steude, Elmar Landerer, Holger Groh und Wolfgang Härtel – den ersten Satz aus Antonín Dvořáks melodienseligem A-Dur-Klavierquintett op. 81 sowie als Zugabe den dritten Satz.

Weitere Konzerte während des ganzen Wochenendes

Der Abend endete mit langanhaltendem Applaus und anschließendem Empfang der geladenen Festgäste. Der Rudolf Buchbinder Saal wurde damit seiner Bestimmung als Kammermusiksaal in Grafenegg übergeben. Die Eröffnung des neuen Saals wurde noch das gesamte Wochenende mit Konzerten gefeiert. Am Sonntag, 31. Mai bespielen Ensembles des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich ab 14.00 Uhr den neuen Saal sowie die Reitschule im Rahmen eines Tags der offenen Tür bei kostenfreiem Zutritt.

Weitere Meldungen vom 02.06.2026

[02.06.2026] Grafenegg: Rudolf Buchbinder Saal feierlich eröffnet

Kraftvolles Zeichen für Kunst und Kultur

[02.06.2026] Benefizkonzert für die Ukraine in Hamburg

„Konzert für Menschlichkeit“ am Freitag, den 5. Juni in der Elbphilharmonie

[02.06.2026] Evan Rogister wird Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein

Er wird die neue Position ab der Spielzeit 2027/28 antreten

[02.06.2026] Klassik am Odeonsplatz 2026

Open Airs am 11./12. Juli mit dem BRSO und den Münchner Philharmonikern

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige