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Meldung vom 05.05.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Leonard Bernsteins "Mass" beim Musikfest Hamburg

Musiktheater zwischen Ritual, Rebellion und Sinnsuche

Mit Leonard Bernsteins Mass: A Theatre Piece for Singers, Players and Dancers präsentiert Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber im Rahmen des Internationalen Musikfests Hamburg eines der außergewöhnlichsten und zugleich radikalsten Musiktheaterwerke des 20. Jahrhunderts in der Elbphilharmonie. Die erste Aufführung findet am 24. Mai 2026 um 12:00 statt, die zweite Aufführung am 25. Mai 2026 um 20:00 Uhr. Restkarten sind aktuell noch erhältlich.

Das Werk überschreitet konsequent die Grenzen klassischer Gattungen: Sakralmusik, Rock, Blues, Gospel und Jazz treten in einen intensiven Dialog. Zwischen Ritual, Rebellion und individueller Sinnsuche entfaltet sich ein vielschichtiges musikalisch-szenisches Geschehen, das existenzielle Fragen nach Glauben, Zweifel, Gemeinschaft und Identität verhandelt.

Großformatiges Musiktheater

Omer Meir Wellber beschreibt Bernsteins Mass als „Feier des Lebens – widersprüchlich, laut, verletzlich“ und verweist damit auf die besondere emotionale und gesellschaftliche Spannweite des Werks, das bis heute seine künstlerische wie gesellschaftliche Relevanz entfaltet. Die Produktion vereint über 200 Mitwirkende aus Orchester, Chören, Solisten, Tänzer und Ensemble und entfaltet sich als großformatiges Musiktheaterereignis zwischen Konzert, Szene und Performance. Gerahmt werden die Aufführungen von einem Foyerprogramm, das sich zwischen Kunst, Reflexion und Begegnung entfaltet.

Omer Meir Wellber:

„Ich wollte die facettenreiche „Mass“ schon seit Jahren aufführen, hatte aber bisher noch nie die Gelegenheit dazu. Umso mehr freue ich mich nun, dieses grandiose Werk von Bernstein mit meinem Orchester auf die Bühne zu bringen. Es ist eine Messe im wahrsten Sinne - wahre Diskussion mit unserer tiefen, christlichen Identität - und Bernstein stellt sie in einen Dialog mit unserer modernen Gesellschaft. Ich finde diese Botschaft kraftvoll und visionär, und kann es kaum erwarten, dieses Stück mit unserem Publikum zu teilen.“

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