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Meldung vom 04.05.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Joe Hisaishi: Uraufführung und deutsche Erstaufführung im Mai

Solist Diyang Mei und die Symphoniker Hamburg mit "Viola Saga" in der Laeiszhalle

Das sinfonische Schaffen von Joe Hisaishi ist im Mai 2026 gleich mehrfach in den Orchesterprogrammen zu erleben. Am 14. und 15. Mai leitet der Komponist im Kennedy Center in Washington, D.C. die Uraufführung seines neuen Concerto for Orchestra mit dem National Symphony Orchestra. Die Komposition entstand im Rahmen einer Reihe von Orchesteraufträgen und wird noch im selben Monat ihre kanadische Erstaufführung beim Toronto Symphony Orchestra erleben, bevor weitere internationale Aufführungen folgen. Mit dem Concerto for Orchestra setzt Hisaishi seine Arbeit an großformatigen Orchesterwerken fort, die sich durch klare Formgestaltung, klangliche Transparenz und eine unverwechselbare Verbindung von minimalistisch geprägter Struktur und atmosphärischer Dichte auszeichnen.

Symphoniker Hamburg mit Deutscher Erstaufführung

Nur wenige Wochen später ist mit Viola Saga eines seiner bereits etablierten Konzertwerke erstmals in Deutschland zu hören: Am 31. Mai interpretieren die Symphoniker Hamburg es unter der Leitung von Long Yu in der Laeiszhalle, mit Diyang Mei als Solist. Die Komposition stellt die Viola bewusst ins Zentrum und verbindet deren lyrisches Potenzial mit weitgespannten orchestralen Klangflächen. Zwischen meditativer Ruhe und dramatischer Zuspitzung entfaltet sich eine Musik, die westliche Orchestertradition und Einflüsse japanischer Klangästhetik miteinander in Beziehung setzt.

Wachsende Anzahl großformatioger Orchesterwerke

Die aktuellen Aufführungen stehen zugleich im Kontext einer verstärkten internationalen Präsenz Hisaishis im Konzertbereich. Seit 2025 bei Boosey & Hawkes verlegt, umfasst sein Katalog neben Sinfonien und Solokonzerten eine wachsende Zahl großformatiger Orchesterwerke. Parallel dazu baut Hisaishi seine Tätigkeit als Dirigent und Kurator kontinuierlich aus, unter anderem als Composer-in-Residence beim Philadelphia Orchestra in den Spielzeiten 2025/26 und 2026/27.

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