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Meldung vom 08.04.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Sächsische Bläserphilharmonie auf Konzertreise in New York

Vier Tage in New York - Drei Konzerte

Die Sächsische Bläserphilharmonie aus Bad Lausick, Deutschlands einziges professionelles Orchester in reiner Bläserbesetzung und Preisträger des OPUS KLASSIK 2023, trat am Ostermontag, 6. April 2026, in der Carnegie Hall in New York auf. Das Ensemble präsentiert beim New York International Music Festival ein Programm, das sächsische Musiktradition auf Weltniveau bringt – von Bach über Wagner. Sachsens Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch, begleitet die Delegation persönlich.

Dieser Auftritt ist das Ergebnis einer Einladung, die von Anfang an Außerordentliches versprach: Nach der Auszeichnung mit dem OPUS KLASSIK 2023 als „Ensemble des Jahres“ lud das renommierte New York International Music Festival die Sächsische Bläserphilharmonie in die Carnegie Hall ein. Dass der Weg dorthin über monatelange bürokratische Hürden – und schließlich den vorbildlichen Einsatz des U.S. Generalkonsulats in Frankfurt – führte, verleiht diesem Abend eine besondere auch politische Note. Was früher ein kleiner administrativer Akt war, geriet zu einem last minute Drama mit gutem Ende: die Kultur setzte sich gegen alle Hindernisse durch.

Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus

„Die Sächsische Bläserphilharmonie ist ein Aushängeschild unseres Freistaats. Dieser Abend in der Carnegie Hall ist ein großer Moment – für das Orchester, für Sachsen und für die transatlantischen Kulturbeziehungen.“

Unermüdlicher Einsatz

Dieser Erfolg ist nicht zufällig: Die Geschichte des Orchesters, das in seinen Anfängen als Rundfunk-Blasorchester Leipzig bekannt war, ist geprägt von Leidenschaft, unermüdlichem Einsatz und einem festen Glauben an die verbindende Kraft der Musik. Nach Zeiten der Unsicherheit, insbesondere in den Jahren nach der Wiedervereinigung, hat sich die heutige Sächsische Bläserphilharmonie als eines der weltweit bedeutendsten Orchester ihrer Art etabliert. Die Einladung nach New York ist daher nicht nur eine große Ehre, sondern auch eine Anerkennung der Beständigkeit und Hingabe ihrer Musikerinnen und Musiker.

Das Programm

Chefdirigent Peter Sommerer leitet das Ensemble mit einem Programm, das in seiner Breite und Klangfülle die besonderen Möglichkeiten des einzigartig besetzten Orchesters auslotet:

„Dieser Auftritt wird einer der bedeutsamsten in der Geschichte unseres Orchesters sein. Wir spielen für New York – und für Sachsen.“ Dr. Christian Saalfrank, Geschäftsführender Intendant.

Vier Tage New York - drei Auftritte

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