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Meldung vom 15.11.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

"Aschenbrödels Traum" an der Volksoper Wien

Märchenoperette von Martina Eisenreich & Axel Ranisch - Uraufführung am 29. November 2025

Eine fantastische Reise, die von Selbstfindung und Emanzipation ebenso erzählt wie von Kreativität und der Kraft von Fantasie: Am 29. November 2025 präsentiert die Volksoper Wien im Rahmen des Johann Strauß Jahres mit Aschenbrödels Traum eine neue Märchenoperette, die Operette und Ballett miteinander verbindet. Inspiriert vom unvollendeten Aschenbrödel-Fragment Johann Strauß’ haben Komponistin Martina Eisenreich und Regisseur und Librettist Axel Ranisch ein fantasievolles Musiktheater mit mehreren Zeitebenen geschaffen – verspielt, berührend und hochaktuell. Die musikalische Leitung übernimmt dabei Leslie Suganandarajah.

Es war einmal... ganz anders

Das Märchen von Aschenbrödel ist weltbekannt und wurde schon oft neu erzählt. Tatsächlich machte sich am Ende seines Lebens auch Johann Strauß daran, die Geschichte vom armen, gemobbten Stiefkind zu vertonen. Ein großes Handlungsballett sollte es werden, blieb aber Fragment. Welche Gelegenheit für die Volksoper, zum 200. Geburtstag des Jahresregenten das Aschenbrödel zu vollenden. Allerdings nicht als Rekonstruktion, sondern gleich als völlig neues Stück, das Ballett und Operette miteinander verbindet und dazu gleich mehrere Zeit- und Handlungsebenen verschränkt.

Verantwortlich dafür zeichnen zwei Künstler, die über den Kinofilm zur großen Opernbühne fanden: die Komponistin Martina Eisenreich und der Autor und Regisseur Axel Ranisch. Beide haben eine Märchenoperette geschaffen, die nicht nur die Aschenbrödel-Fragmente von Johann Strauß ernst nimmt, sondern mit vielen Zitaten aus dessen Werk eine heutige Musiksprache anstimmt, die wie das große Vorbild ebenso unterhalten wie verstanden werden will.

Fragment von Johann Strauß als Ausgangspunkt

Axel Ranisch und Komponistin Martina Eisenreich haben das Aschenbrödel-Fragment von Johann Strauß als Ausgangspunkt für eine völlig neue Märchenoperette genommen.

Ein großartiges Ensemble erweckt die zauberhafte Geschichte von Aschenbrödel zum Leben: In die Titelrolle schlüpft Publikumsliebling Oliver Liebl, sein Prinz Charming, der Fußballer Danny Robinson, wird gespielt von Lionel von Lawrence. Die Rolle der Ida Grünwald wird von Annette Dasch verkörpert, während Daniel Schmutzhard als Johann Strauß zu sehen ist. Ruth Brauer-Kvam ist in der Rolle der Stiefmutter auf der Bühne zu erleben. Viele weitere Sängerinnen und Sänger sowie zwei Tänzer des Wiener Staatsballetts machen diesen Abend zu einem besonderen musikalischen und tänzerischen Erlebnis.

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