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Meldung vom 04.08.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Chor des BR: Marienmusik aus Renaissance, Barock und Gegenwart

Im Zentrum des Abends: die "Missa Assumpta est Maria" von Marc-Antoine Charpentier

Zum Auftakt der Spielzeit 2025/26 gibt der französische Dirigent Denis Comtet sein Debüt beim Chor des Bayerischen Rundfunks. Auf dem Programm steht am Samstag, 27. September, im Münchner Prinzregententheater Marienmusik aus Renaissance und Barock an der Seite zweier zeitgenössischer Werke. Im Zentrum des Abends: die Missa Assumpta est Maria von Marc-Antoine Charpentier. Hier setzt der BR-Chor die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Akademie für Alte Musik Berlin fort.

Glanzolle Marienmesse von Marc-Antoine Charpentier

Einem breiten Publikum ist Charpentier vor allem durch die sogenannte Eurovisionsfanfare (das Prélude aus seinem Te Deum) bekannt. Dabei zählt der Franzose zu den bedeutendsten Komponisten aus der glanzvollen Epoche des "Sonnenkönigs". Neben dem Musiktheater war es vor allem die geistliche Musik, in der Charpentier Maßstäbe setzte. So auch in der um 1700 entstandenen Marienmesse. Das für Solostimmen, Chor und Orchester konzipierte und äußerst anspruchsvolle Werk gehört zu Charpentiers herausragendsten Leistungen und steht repräsentativ für den Stil seines Spätwerks. Gleichzeitig ist die Missa Assumpta est Maria die letzte seiner insgesamt elf Messen und bildet damit einen Schlusspunkt im Schaffen des französischen Meisters.

Neue Werke von Lise Borel und Thierry Escaich

Ergänzend dazu präsentieren der Chor des BR und Denis Comtet mit Marianischen Antiphonen von Jean de Ockeghem, Josquin Desprez und Pierre de Manchicourt Werke aus der Blütezeit der Vokalpolyphonie. Die deutsche Erstaufführung von Lise Borels Regina caeli sowie Salve regina von Thierry Escaich belegen andererseits, wie lebendig und inspirierend die Marienverehrung noch heute ist und wie sie immer wieder zu neuen, innovativen und faszinierenden Schöpfungen anregen kann.

Samstag, 27. September, 20.00 Uhr, Prinzregententheater München

Restkarten an der Abendkasse erhältlich zu 23,- bis 55,- Euro (U30-Tickets für junges Publikum 10,- Euro) online hier bei BRticket und Tel. 0800/5900 594 sowie über München Ticket (muenchenticket.de und Tel. 089/54 81 81 81)

Nach dem Konzert steht ein Audio-Mitschnitt auf br-klassik.de 30 Tage auf Abruf zur Verfügung.

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