Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 10.07.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Kulturelles Gedächtnis bedroht

Prominente Stimmen fordern Schutz von Originalquellen

Handschriften, Bücher und Akten sind wichtige Zeugnisse unserer Geschichte und Kultur. Doch viele Quellen sind bedroht, etwa durch schleichenden Zerfall und extreme Wetterereignisse. Ohne Förderprogramme droht Kulturgut verloren zu gehen, weil dringend nötige Schutzmaßnahmen nicht durchgeführt werden können. Eine Kampagne rückt jetzt die Bedeutung von Originalquellen in den Fokus. Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) macht im Sommer über ihre Onlinekanäle auf die Gefährdung schriftlicher Originale aufmerksam. Zu den Unterstützern der Kampagne zählen prominente Stimmen aus Öffentlichkeit, Politik und Kultur.

Dokumente als kulturelles Gedächtnis

Prof. Dr. Marion Ackermann, Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, betont: „Bücher, Urkunden und Akten sind mehr als nur Zeugen der Vergangenheit. Sie bilden zentrale Fundamente unseres kulturellen Gedächtnisses. Doch viele Dokumente aus Papier sind akut gefährdet. Wir brauchen den koordinierten Originalerhalt, um diese Schätze gemeinsam für kommende Generationen zu bewahren.“ Die KEK ist seit 2011 an der Stiftung Preußischer Kulturbesitz eingerichtet. Sie wird von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Ländergemeinschaft über die Kulturstiftung der Länder gefördert.

Authentische Quellen - ein wichtiger Bezugspunkt

Susanne Daubner, Moderatorin der Tagesschau, unterstreicht die aktuelle Relevanz: „In Zeiten von Desinformation sind authentische Quellen wichtige Bezugspunkte der demokratischen Gesellschaft. Dank der KEK werden historische Dokumente bewahrt und für alle Bürger·innen zugänglich gemacht. Sie schafft damit die Voraussetzung für faktenbasierte Arbeit und Debatten.“

Sicherung des langfristigen Schutzes des Kulturgutes

Die KEK hat seit ihrer Gründung als Bund-Länder-Projekt maßgeblich dazu beigetragen, Kulturgut zu sichern: 1.159 Förderprojekte wurden bundesweit mit rund 25,6 Millionen Euro umgesetzt. Gerade in unsicheren Zeiten sind Kultureinrichtungen auf verlässliche Förderung angewiesen. Darum ruft die Kampagne dazu auf, sich für den langfristigen Schutz unseres kulturellen Erbes einzusetzen.

Zur Kampagnenwebsite mit allen Stimmen und Hintergrundinformationen:

www.kek-spk.de/positionen

Weitere Meldungen vom 10.07.2025

[10.07.2025] Ballett »Strawinsky in Paris«

Uraufführung im Staatstheater am Gärtnerplatztheater

[10.07.2025] Erste Konzerte der Spielzeit 2025/26 des Sinfonieorchesters Münster

Director's Preview und 1. Sinfoniekonzert

[10.07.2025] Kulturelles Gedächtnis bedroht

Prominente Stimmen fordern Schutz von Originalquellen

[10.07.2025] Leipzig wird ab 2026 neue Gastgeberstadt für die chor.com

Das Fachtreffen des Deutschen Chorverbands findet alle zwei Jahre statt

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige