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Meldung vom 22.03.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Konzerthaus Dortmund: Kriege, Krisen, geopolitische Machtverschiebungen

Musik und Gespräch mit Dunja Hayali und Michel Friedman

Kriege, Krisen, geopolitische Machtverschiebungen – 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs scheint Frieden in weiter Ferne. Dunja Hayali und Michel Friedman nehmen diesen historischen Moment zum Anlass, um am 10. Mai 2025, 16.30 Uhr über die drängendsten Fragen unserer Zeit zu sprechen: Wie verändert sich die Weltordnung? Was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Und welche Verantwortung tragen wir? Nach ihren Impulsvorträgen diskutieren die beiden gemeinsam mit »FAZ«-Herausgeber Carsten Knop über politische, gesellschaftliche und ethische Perspektiven auf eine Welt im Wandel.

Lehren aus der Vergangenheit?

Eingebettet ist die Gesprächsrunde in ein ganzes Wochenende, bei dem das Konzerthaus Dortmund des 80. Jahrestags des Kriegsendes gedenkt und sich künstlerisch wie intellektuell damit auseinandersetzt, was uns die Vergangenheit lehrt und was wir für einen künftigen Frieden tun können. Für Intendant Raphael von Hoensbroech ist das ein wichtiges Anliegen: »80 Jahre seit Ende des Zweiten Weltkriegs, aber kein Frieden mehr in Europa. Wie konnte das passieren? Diese Frage bewegt mich sehr, und es gibt keine einfachen Antworten. Zuhören hat sicherlich viel damit zu tun, doch genau diese Kunst verlernen wir gerade offenbar. Deshalb wollen wir an diesem Wochenende dem Zuhören intellektuell wie künstlerisch Raum geben und hören, was wir aus der Vergangenheit vielleicht für die Gegenwart lernen können.«

Konzerte mit Lahav Shani und zwei Orchestern

Musikalisch wird das Wochenende mit einem bereits ausverkauften Wandelkonzert zur jüdischen Stadtgeschichte von der Synagoge bis ins Konzerthaus eingeleitet. Exklusivkünstler Lahav Shani gestaltet nach der Gesprächsrunde am Samstag einen Kammermusikabend mit Mitgliedern des Israel Philharmonic Orchestra und der Münchner Philharmoniker. Tags darauf setzt er mit beiden Orchestern ein weiteres Zeichen der Völkerverständigung, wenn diese an geteilten Pulten Mahlers 6. Sinfonie spielen.

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