Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 14.11.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Chor des BR: Lagrime di San Pietro

Barock-Gipfel mit Giovanni Antonini, 23. November, Prinzregententheater

Der Originalklang-Spezialist und Flötenvirtuose Giovanni Antonini präsentiert beim

2. Abonnementkonzert am Pult des BR-Chors Kompositionen einer bedeutenden musikalischen Zeitenwende zum Beginn des 17. Jahrhunderts. Auf dem Programm stehen am Samstag, 23. November, um 20.00 Uhr im Münchner Prinzregententheater Werke von Orlando di Lasso bis Claudio Monteverdi. Es spielt das Ensemble Il Giardino Armonico.

"Ich streite nicht ab, dass die Entwicklung neuer Dinge nicht nur gut, sondern auch notwendig ist", schrieb der Musikgelehrte Giovanni Maria Artusi im Jahr 1600 an die Adresse von Claudio Monteverdi. "Aber erzähle mir erst, warum du diese Dissonanzen verwenden willst, wie die modernen Musiker sie verwenden. (…) Warum verwendest du sie dann nicht in der richtigen Weise, der Vernunft gemäß?" Der so Gescholtene ließ sich fünf Jahre Zeit und erwiderte dann im Vorwort seines fünften Madrigalbuchs: "Nichtsdestoweniger habe ich diese Antwort geschrieben, um klarzustellen, dass ich meine Sachen nicht aufs Geratewohl mache, und sobald ich diese Antwort überarbeitet habe, wird sie unter dem Titel 'Seconda Pratica ovvero Perfettione della Moderna Musica' im Druck erscheinen."

Tatsächlich setzte sich Monteverdis "neuer Stil" rasch durch, denn er bedeutete nicht weniger als eine fundamentale Zeitenwende. Die plastische, lebendige, dramatische Textausdeutung durch die Musik gilt heute als wesentlicher Übergang von der Renaissance zum Barock.

Lagrime di San Pietro

Der Abend beginnt, um den stilistischen Übergang zu verdeutlichen, mit den Lagrime di San Pietro von Orlando di Lasso – einem Werk, das noch durch die traditionelle Polyphonie der Renaissance geprägt ist. Ergänzt und eingerahmt werden diese geistlichen Madrigale durch Kompositionen von Giovanni Gabrieli, Thomas Preston (einem englischen Zeitgenossen di Lassos) und des Violinvirtuosen Carlo Farina.

Im zweiten Teil erklingen mit Lamento d'Arianna der einzige erhaltene Teil eines ansonsten verschollenen Einakters des Opernpioniers Monteverdi sowie das affektreiche Oratorium Jonas von Giacomo Carissimi, der bereits zur zweiten Generation jenes neuen Stils gehört.

Konzerttermin

Programm

Mitwirkende

Karten

Restkarten an der Abendkasse erhältlich zu 23,- bis 55,- Euro.

Konzertmitschnitt

Eine Aufzeichnung des Konzerts steht im Anschluss auf br-klassik.de 30 Tage zum Nachhören auf Abruf zur Verfügung.

Weitere Informationen unter br-chor.de

Weitere Meldungen vom 14.11.2024

[14.11.2024] "Tag des Liedes" in der HfMT Mendelssohn Bartholdy Leipzig

Zu Gast: Martin Häßler

[14.11.2024] 25.-28.11.: 7. Internationale Tage Jüdischer Musik

Berlin, Röbel, Seebad Heringsdorf, Stavenhagen, Görlitz

[14.11.2024] Chor des BR: Lagrime di San Pietro

Barock-Gipfel mit Giovanni Antonini, 23. November, Prinzregententheater

[14.11.2024] Theater im Pfalzbau: Ballett Zürich - The Cellist

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige