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Meldung vom 17.03.2023

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Die Spielzeit 2023/24 an der Oper Köln

Zweite gemeinsame Spielzeit von Intendant Hein Mulders und GMD François-Xavier Roth

Die zweite gemeinsame Spielzeit von Intendant Hein Mulders und Generalmusikdirektor François-Xavier Roth im Staaten-Haus, der Interimsspielstätte der Oper Köln, bringt Neuproduktionen großer Werke des Opernrepertoires, darunter zwei Uraufführungen sowie zahlreiche Sonderformate, umgesetzt durch renommierte wie auch junge, aufstrebende und internationale künstlerische Teams und Solisten. Die Darbietungen werden durch das generationenübergreifende Vermittlungsangebot der Abteilung Oper.Stadt.Schule eingerahmt. Dabei zeigt sich vor allem, wie lebendig Oper heute ist.

Die Premieren und Uraufführungen

Zur Eröffnung der Spielzeit 2023.24 erklingt Richard Strauss‘ Die Frau ohne Schatten (Premiere: 17. September 2023), eines der faszinierendsten Werke des Opernrepertoires, das den Bogen ins Hier und Jetzt schlägt über die Frage nach unser aller Verantwortung für die kommenden Generationen. Die Inszenierung übernimmt Katharina Thoma; die musikalische Leitung hat Marc Albrecht inne.

Auch in der Uraufführung von The Strangers (Uraufführung: 30. September 2023) von Frank Pesci spiegeln sich aktuelle gesellschaftliche Themen wider: Das Zusammentreffen verschiedener Nationalitäten und Kulturen vor dem Hintergrund der Erschießung des amerikanischen Polizeichefs David Hennessy im Jahr 1890 erinnert an jüngste Debatten über gesellschaftliche Spannungen in den heutigen USA. Entstanden ist ein emotionaler und eindringlicher Opernabend, den Maria Lamont inszenieren und Harry Ogg dirigieren wird.

Eine heitere Geschichte der Liebe erzählt Gaetano Donizettis berühmte Belcanto-Oper L’elisir d’amore (Premiere: 05. November 2023). Nach den großen internationalen Erfolgen in Madrid, Valencia und Brüssel ist die temporeiche Inszenierung von Damiano Michieletto nun erstmals in Deutschland zu erleben. Dirigent Matteo Beltrami steht nach seinem fulminanten Cenerentola-Dirigat (Spielzeit 2022.23) erneut am Pult des Gürzenich-Orchesters.

Für die Neuproduktion der Lustigen Witwe (Premiere: 03. Dezember 2023) von Franz Lehár konnte Regisseur Bernd Mottl gewonnen werden, der im Team mit Bühnenbildner Friedrich Eggert, Kostümbildner Alfred Mayerhofer und Choreograf Christoph Jonas zurück an die Oper Köln kehrt. Das Gürzenich-Orchester spielt unter der Leitung von Andrea Sanguineti.

Das traditionelle „Divertissementchen“ feiert in dieser Spielzeit sein 150jähriges Jubiläum: Eine bunte Reise quer durch die Geschichte der Cäcilia Wolkenburg! (Premiere „Zillche en Jefahr“: 14. Januar 2024).

Bernd Alois Zimmermanns Die Soldaten halbszenisch

Die Uraufführung der Oper Die Soldaten im Jahr 1965 an der Oper Köln war eines der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte des zeitgenössischen Musiktheaters. Zum 100. Geburtstag des Komponisten Bernd Alois Zimmermann zeigte die Oper Köln 2018 eine Neuproduktion unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor François-Xavier Roth. In dieser Spielzeit bringt Roth das Werk gemeinsam mit Regisseur Calixto Bieito halbszenisch auf die Bühne der Kölner Philharmonie. Anschließend wird die Produktion in der Elbphilharmonie in Hamburg sowie der Philharmonie de Paris gezeigt (Premiere: 18. Januar 2024).

Die Oper Idomeneo (Premiere: 17. Februar 2024) aus dem Jahr 1781 ist ein frühes, lange Zeit kaum beachtetes Meisterwerk Mozarts. Im Alter von 25 Jahren war er bereits auf der absoluten Höhe seiner Kunst und schuf ein unverwechselbares Werk, das die Grundfragen alles Menschlichen berührte. Erstmals in Köln wird Idomeneo nun inszeniert vom europaweit gefragten Regisseur Floris Visser. Dirigent Rubén Dubrovsky kehrt hierfür an die Oper Köln zurück.

Verdi und Monteverdi

Die gesamte dramatische Kraft und Bandbreite der Emotionen entfaltet sich in Giuseppe Verdis Un ballo in maschera (Premiere: 14. April 2024). Regisseur Jan Philipp Gloger und sein Team hinterfragen die sozialen Rollenspiele und begeben sich auf die Suche danach, was sich hinter den Masken verbirgt. Mit dem gebürtigen Mailänder Giuliano Carella steht ein ausgewiesener Verdi-Spezialist am Pult des Gürzenich-Orchesters.

Der amerikanische Regisseur Ted Huffmann inszenierte Claudio Monteverdis Meisterwerk L’incoronazione di Poppea (Premiere: 05. Mai 2024) aus dem 17. Jahrhundert mit überwältigendem Erfolg beim Festival d‘Aix-en-Provence 2022. Nun kommt die Inszenierung, die Unmoral und Dekadenz unserer Zeit lustvoll anprangert, an die Oper Köln. Es dirigiert der Barockspezialist George Petrou, der 2022/23 bei Miranda die Musikalische Leitung innehatte. Eine Neuproduktion des Festival d‘Aix-en-Provence in Koproduktion mit Palau de les Arts Reina Sofía Valencia, Opéra de Rennes, Opéra de Toulon und Oper Köln.

Selten gespielte Bizet-Oper und UA von Ondřej Adámek

Es ist eine große romantische Oper über Freundschaft, Eifersucht und Verrat: Georges Bizet verschaffte sich 1863 mit der Oper Les pêcheurs de perles (Premiere: 09. Juni 2024) große Aufmerksamkeit. Die Oper Köln zeigt das Werk in einer konzertanten Fassung unter der Musikalischen Leitung des australischen Dirigenten Nicholas Carter.

Die zweite Uraufführung der Spielzeit, INES (Uraufführung: 16. Juni 2024) vom Komponisten Ondřej Adámek und der Librettistin und Regisseurin Katharina Schmitt zeigt die Auswirkungen einer Naturkatastrophe auf ein Liebespaar und behandelt damit zugleich kollektiv wiederkehrende Themen wie Erinnerung, Traumata, Vergessen und Tod. Die Musikalische Leitung hat François-Xavier Roth. Weitere Informationen unter www.oper.koeln

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