Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 18.03.2023

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Courtney Bryan bei Boosey & Hawkes

Großen amerikanischen Orchestern führen ihre Werke auf

Boosey & Hawkes gibt die Zusammenarbeit mit der in New Orleans ansässigen Komponistin Courtney Bryan bekannt. Erfolgreiche Kompositionen Bryans für Orchester, für Kammerensembles und für Gesang wurden zuletzt von der Opera Philadelphia, dem Los Angeles Philharmonic, dem Cincinnati Symphony Orchestra und dem Chicago Symphony Orchestra in Auftrag gegeben. Derzeit wirkt sie als Composer-in-Residence der Opera Philadelphia und Creative Partner des Louisiana Philharmonic Orchestra.

Courtney Bryan, die auch eine erfolgreiche Pianistin ist, schreibt Musik mit vielfältigsten Traditionsbezügen, darunter Gospel und Jazz. „Komponieren ist für mich immer ein Prozess, innerhalb dessen ich alles, was mich beeinflusst, in meiner eigenen Klangsprache miteinander verbinde.“ Ihr Stück Gathering Song, soeben vom Bassbariton Ryan Speedo Green und den New Yorker Philharmonikern uraufgeführt, rühmte die New York Times als „faszinierend in Schliff und Ausdrucksbreite. Es gibt Schübe von afro-kubanischen Rhythmen und Momente dichter Orchester-Moderne, ebenso wie deutliche Artikulationen post-minimalistischer US-Opernkunst ... Trotz der kaleidoskopischen Struktur erscheint es sorgsam gewoben auf Grundlage von Gospel- und Jazztraditionen.“

Vielschichtiges Œuvre

Zu ihren weiteren aktuellen Stücken gehört Blessed (2020), eine digitale Auftragskomposition für die Opera Philadelphia, die Audio- und Videomaterial aus New Orleans, New York und Philadelphia mit improvisierendem Klavier und Stimmen amalgamiert; die Carmen Jazz Suite on Themes by Bizet (2020) für den Saxophonisten Branford Marsalis und das Orpheus Chamber Orchestra – ein kraftvolles, interpretatorisch neuartiges Porträt von Bizets berühmter Protagonistin; sowie Syzygy (2019) für die Geigerin Jennifer Koh und die Chicago Sinfonietta. Bryans neues Klavierkonzert House of Pianos erweist prominenten Pianisten die Reverenz durch viele unterschiedliche Stile und Zeiten hindurch. Es kam am 7. Februar in einer Kammerfassung mit der LA Phil New Music Group unter Paolo Bortolameolli zur Uraufführung; die Orchesterfassung erklingt zum ersten Mal am 12. Mai mit dem Cincinnati Symphony Orchestra unter Louis Langrée, mit Courtney Bryan selbst als Solistin.

Die Komponistin, eine Stipendiatin der United States Artists 2020 und Gewinnerin des Samuel Barber Rome Prize in Music Composition 2019–2020, erwarb Abschlüsse am Oberlin Conservatory und an der Rutgers University. Sie promovierte an der Columbia University bei George Lewis. Anschließend absolvierte sie ein Postdoc-Studium am Department für afroamerikanische Studien der Princeton University. Bryan ist derzeit Albert und Linda Mintz-Professorin für Musik am Newcomb College an der School of Liberal Arts der Tulane University.

Weitere Meldungen vom 18.03.2023

[18.03.2023] Ein zweites Leben für Filmprojektoren

Der Gasteig spendet Kinotechnik an das Filmmuseum

[18.03.2023] Courtney Bryan bei Boosey & Hawkes

Großen amerikanischen Orchestern führen ihre Werke auf

[18.03.2023] Max Müller: "Was ich Dir noch sagen wollte..."

Buch und CD SM 369 bei Solo Musica

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige