Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 05.10.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Oper Genf: Tatjana Gürbaca inszeniert Janáčeks Kát‘a Kabanová

Die Titelrolle übernimmt die gefeierte Corinne Winters

Der Genfer Zyklus mit Opern von Leoš Janáček wird am 21. Oktober mit Kát‘a Kabanová fortgesetzt – nach dem riesigen Erfolg von Jenůfa letzte Saison nun wieder mit der deutschen Regisseurin Tatjana Gürbaca und der Sopranistin Corinne Winters in der Titelrolle, die bei den diesjährigen Salzburger Festspielen für Furore in derselben Partie sorgte. Diesmal steht Tomáš Netopil, der erste Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie, am Pult des Orchestre de la Suisse Romande, eine Rückkehr nach Véc Makropulos im Corona-Herbst 2020.

Diese Produktion Kát’a Kabanová im Bühnenbild von Henrik Ahr und den Kostümen von Barbara Drosihn feierte ihre erfolgreiche Premiere an der Deutschen Oper am Rhein im Februar 2022 und wird nun im Rahmen der Koproduktion in neuer Besetzung weiterentwickelt.

Inneres und äußeres Drama

Die 1921 in Brünn uraufgeführte Oper basiert auf Alexander Ostrowskis Drama „Gewitter“ und zeugt von Janáčeks Liebe zur russischen Literatur. Sie öffnet ein Fenster in die Seele des Komponisten, geschrieben in der Intensität seiner Leidenschaft für Kamila Stösslová. Sie wurde in den letzten Lebensjahren seine Muse und entfesselte in ihm ein Jahrzehnt ungezügelter Kreativität. Janáček, der in Mähren lebte, war unglücklich in seiner häuslichen Situation gefangen. Träume von Freiheit und warme Nächte an der Wolgaquelle ließen Musik von erstaunlicher Schönheit aus seiner Feder fließen. Sehnsuchtsvoll aufblühende Orchesterklänge kontrastieren mit der brutalen Welt, von der Katja umgeben ist: eine kalte, strenge Schwiegermutter (dargestellt von der eindrücklichen Mezzosopranistin Elena Zhidkova), ein schwacher Ehemann (erstmal in Genf: Magnus Vigilius) und ein Liebhaber, der letztlich nicht gemeinsam mit ihr aus der Enge fliehen will. So bleibt Kát‘a im Wahn nur der Tod in der Wolga.

Aleš Briscein, zurück in Genf nach seinem Erfolg in Krieg und Frieden in der vergangenen Saison, singt die Tenor-Partie des Liebhabers Boris. Die kroatische Mezzosopranistin Ena Pongrac, Mitglied im „Jeune Ensemble“ des Grand Théâtre, und der walisische Tenor Sam Furness verkörpern die jungen Liebenden Varvara undVáňas. Sie können als Einzige den Traum, zu entkommen in Ansätzen heimlich realisieren.

Die Produktion gastiert am 13. November mit der Genfer Besetzung und dem Orchestre de la Suisse Romande auch beim wichtigsten Festival, das dem Komponisten gewidmet ist, dem Janáček-Festival in seiner Geburtsstadt Brünn.

Grand Théâtre de Genève: Leoš Janáček Kát‘a Kabanová

(eine Koproduktion mit der Deutschen Oper am Rhein)

Premiere: 21.10.2022, 20:00 Uhr

Weitere Vorstellungen: 25./28. Oktober & 01. November, 20:00 Uhr, 23./30. Oktober, 15:00 Uhr

Details: https://www.gtg.ch/saison-22-23/katia-kabanova

Weitere Meldungen vom 05.10.2022

[05.10.2022] Ferienworkshop „Klavier Mix“ mit Besuch einer Orchesterprobe

Für Jugendliche von 10 bis 14 Jahren in der Philharmonie Essen

[05.10.2022] Gounods Oper „Faust“ ist wieder am Aalto-Theater zu sehen

Wiederaufnahme von Philipp Stölzls Inszenierung am Sonntag, 9. Oktober, um 18:00 Uhr

[05.10.2022] Hollywood Extra

Filmmusik von Arnold Schönberg, David Sawer und Arthur Honegger live zur Leinwand

[05.10.2022] Oper Genf: Tatjana Gürbaca inszeniert Janáčeks Kát‘a Kabanová

Die Titelrolle übernimmt die gefeierte Corinne Winters

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige