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Meldung vom 19.09.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Bilanz der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern

Rund 59.600 Konzertgäste bei Festspielen MV

An diesem Wochenende geht der Festspielsommer 2022 der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern nach drei Monaten voller Konzerte im gesamten Bundesland zu Ende. Während des dreimonatigen Konzertreigens kamen rund 59.600 Besucher zu den 141 Veranstaltungen an 60 Orten in ganz Mecklenburg-Vorpommern. 30 Veranstaltungen waren ausverkauft. Damit verzeichnen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ein erhebliches Plus gegenüber dem pandemiebedingt massiv eingeschränkten Vorjahr (37.500 Gäste im Festspielsommer 2021), bleiben aber noch hinter den Vor-Corona-Jahren zurück (84.500 Gäste im Festspielsommer 2019).

Höhepunkte mit Orchestern und Solisten

Allein 24 Konzerte gestaltete der diesjährige Preisträger in Residence Emmanuel Tjeknavorian. Neben gefeierten Auftritten als Geiger wie als Dirigent bestritt er auch ein Wochenende auf Schloss UIrichshusen, auf der er auf Mozarts eigener Costa-Geige spielte. Weitere Höhepunkte waren die Konzerte des BBC Symphony Orchestras mit Daniel Müller-Schott in Redefin und Neubrandenburg, das traditionelle Open Air im Schlosspark Fleesensee, bei dem in diesem Jahr Max Mutzke auf der Bühne stand, das DETECT Classic Festival, das in diesem Jahr erstmals auf Schloss Bröllin stattfand, und ein Wochenende im Zeichen des Waldes, das Geigerin Patricia Kopatchinskaja gemeinsam mit dem Ensemble Resonanz gestaltete.

Erfreuliche Resonanz nach zwei Jahren Corona

Intendantin Ursula Haselböck: »Am Ende unseres dreimonatigen Festspielsommers bin ich sehr froh darüber, dass wir nach zwei Jahren mit nur eingeschränkten Konzertmöglichkeiten in 2022 endlich wieder zurückkehren konnten zur Normalität. Mein Dank gilt unseren Künstlern, allen voran unserem Preisträger in Residence Emmanuel Tjeknavorian, für unvergessliche Konzertmomente und musikalische Höhenflüge, unserem Publikum, das uns weiter die Treue gehalten und mit uns gemeinsam viel wunderbare Musik in ganz Mecklenburg-Vorpommern erlebt hat und natürlich unseren Sponsoren und Unterstützer. Sie alle an unserer Seite zu wissen, macht mich sehr dankbar und lässt mich zuversichtlich in die Zukunft blicken.«

Ausblick auf die nächsten Konzerte

Auch in der dunklen Jahreszeit bringen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit dem Festspielwinter Musik in den Nordosten. Im Festspielwinter 2022/23 steht die Cellistin und Festspielpreisträgerin Anastasia Kobekina im Fokus und verzaubert das Publikum mit Musik von Tschaikowski bis Dvořák. Zudem kommen u. a. Schauspieler Harald Krassnitzer, Bariton Benjamin Appl, Organistin Iveta Apkalna, Klarinettist Matthias Schorn, Cellist Eckart Runge, Pianist Jacques Ammon für weitere Konzerte im Advent nach Mecklenburg-Vorpommern. Das Festspieljahr 2023 wird auf Schloss Ulrichshusen und mit dem Klavierduo Lucas und Arthur Jussen eröffnet; im März 2023 prägt die junge niederländische Geigerin Noa Wildschut den Festspielfrühling Rügen.

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