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Meldung vom 22.10.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Amtsantritt von Gianandrea Noseda in Zürich

Der neue Generalmusikdirektor leitet eine Verdi-Premiere und Konzerte mit der Philharmonia Zürich

In seiner ersten Saison an der Oper Zürich widmet sich Gianandrea Noseda dem italienischen und dem deutschen Fach. Neben seiner heutigen Antrittspremiere mit Verdis Il trovatore wird er auch bei dessen Falstaff sowie Wagners Tristan und Isolde die musikalische Leitung übernehmen. Im Frühjahr 2022 beginnt mit Das Rheingold außerdem ein neuer Ring des Nibelungen: Zusammen mit Intendant und Regisseur Andreas Homoki erarbeitet Noseda zum ersten Mal in seiner Karriere Wagners Welttheater.

Verdis Oper Il trovatore ist eine der populärsten Opern des gesamten Repertoires. Grund für die seit der triumphalen Uraufführung anhaltende Popularität des Stückes ist Verdis ungebremster melodischer Erfindungsreichtum, die auf scharfen Kontrasten aufbauende musikalische Dramaturgie und die Brillanz der Gesangspartien. Wie die anderen beiden Opern der «trilogia popolare», die Verdis Weltruhm begründeten – La traviata und Rigoletto –, stellt auch Il trovatore eine gesellschaftliche Außenseiterfigur ins Zentrum des Geschehens: Azucena, deren unstillbarer Rachedurst die sprunghaft sich entwickelnde Handlung wie ein roter Faden durchzieht.

Als Leonora debütiert die lettische Sopranistin Marina Rebeka, ihr Geliebter Manrico ist Piotr Bezcała. Sein Gegenspieler Graf Luna ist Quinn Kelsey, den das Zürcher Publikum als Rigoletto in Erinnerung hat, und als Azucena kommt die polnische Mezzosopranistin Agnieszka Rehlis nach Zürich zurück. Gianandrea Noseda gibt seinen Einstand als Generalmusikdirektor; zum ersten Mal in Zürich inszeniert die junge britische Regisseurin Adele Thomas, deren sinnliche und theatralische Bildsprache sie für dieses Werk prädestiniert.

Premiere: Sonntag, 24 Okt 2021, weitere Vorstellungen: 28. Okt. bis 26. Nov. 2021

Konzerte in Zürich, Basel und Bern

Eine Woche nach Gianandrea Nosedas Premiere mit Verdis Il trovatore dirigiert er die Philharmonia Zürich auch im Konzert. Als Solist stellt sich der weltweit gefeierte Ausnahmepianist Daniil Trifonov mit dem 1. Klavierkonzert von Johannes Brahms vor. Mit diesem Werk distanzierte sich der junge Komponist deutlich von den Virtuosenkonzerten des frühen 19. Jahrhunderts: Mit seiner sinfonischen Weite und eruptiven klanglichen Ausdruckskraft sprengte es damals alle Dimensionen der Gattung. Aus dem slawischen Repertoire, das er gerne und oft dirigiert, bringt Gianandrea Noseda ausserdem die Achte Sinfonie von Antonín Dvořák zu Gehör, die mit einer heiteren, gelösten Stimmung aufwartet und von schönster böhmischer Folklore durchdrungen ist.

Sa, 30. Okt 2021 um 19.00 Uhr Opernhaus; im Anschluss an das Konzert in Zürich wird das Programm Brahms Dvořák auch in Basel und Bern gespielt:

So 31. Okt 2021 19.30 Stadtcasino, Basel

Mo 01. Nov 2021 19.30 Casino, Bern.

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