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Meldung vom 18.09.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Theater Münster: 1. Sinfoniekonzert der Spielzeit 2021/22

Das Konzert beginnt mit einer UA von Torsten Rasch

Im 1. Sinfoniekonzert am Dienstag, 21. September um 19.30 Uhr im Großen Haus stehen Werke von Torsten Rasch, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven auf dem Programm. Als Solist ist der Pianist Sebastian Wienand auf einem historischen Hammerflügel zu erleben. Die Leitung hat GMD Golo Berg. Das Konzert beginnt mit einer Uraufführung. Der Komponist Torsten Rasch hat enge Verbindungen nach Großbritannien, viele seiner Werke wurden dort erstmals aufgeführt. Das politische Ereignis des Brexit gab den Anstoß zu dem Orchesterwerk EXITs, in dem eine bekannte, aber verfremdete Melodie einen »Ausweg« aus einem Labyrinth sucht. In diesem Auftragswerk sieht Rasch eine Möglichkeit der persönlichen Auseinandersetzung mit den Ereignissen.

Von den insgesamt 27 Klavierkonzerten Mozarts stehen nur zwei in einer Moll-Tonart. Dadurch wird die Ausnahmestellung nochmals unterstrichen: Die düster-melancholische Stimmung des c-Moll-Konzerts KV 491 bricht mit den Hörerwartungen der Zeit und weist in ihrer Kompromisslosigkeit bereits auf die Romantik voraus. Zusammen mit der großen und differenziert eingesetzten Orchesterbesetzung und der Reife an Ausdruck gilt es als Mozarts bedeutendstes Klavierkonzert.

Bei wenigen Werken gehen historische Bedeutung und mythische Überhöhung so Hand in Hand wie bei Beethovens Eroica. Die Musiksprache, die ausgefeilte thematische Arbeit und die schiere Länge der Sinfonie waren neu und bahnbrechend, so wie es sich für den ursprünglichen Widmungsträger Napoleon Bonaparte gehörte. Mit ihm verband Beethoven die Hoffnung auf Durchsetzung der Ideale der Französischen Revolution, was sich nach der Kaiserkrönung des Franzosen als Illusion herausstellte. Die Widmung erhielt nun ein anderer und geblieben ist ein Werk, das mit einem Schlag die Geschichte der Sinfonie revolutionierte.

Weitere Konzertaufführungen finden am Mittwoch, 22. September um 19.30 Uhr und am Sonntag, 26. September um 18.00 Uhr statt. Eine Stunde vor jedem Konzert findet eine Einführung im Foyer Großes Haus statt, das Platzkontingent ist begrenzt. Karten sind an der Theaterkasse (Tel.: 5909-100) erhältlich. Weitere Informationen unter www.stadt-muenster.de

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