Alexander Klee verstorben (1940–2021)
Die Familie Klee gibt den schmerzlichen und unerwarteten Tod von Alexander Klee (06.10.1940 – 01.03.2021) bekannt. In Alexander Klee verliert das Zentrum Paul Klee seinen Mitbegründer, einen großen Freund und Förderer, und die Stadt Bern eine bedeutende Künstlerpersönlichkeit.
Seit Mitte der 1970er-Jahre unterstützte Alexander Klee seinen Vater Felix Klee bei der Verwaltung der Sammlung der Familie Klee und engagierte sich im Stiftungsrat der Paul-Klee-Stiftung, den er von 1990 bis 2004 präsidierte. 1992 brachte er die Idee der Errichtung eines Paul Klee gewidmeten Museums in Bern auf und unterstützte das 2005 eröffnete Zentrum Paul Klee mit einer großzügigen Schenkung wertvoller Archivalien aus dem Besitz der Familie Klee, die er zusammen mit seiner Stiefmutter Livia Klee-Meyer ausrichtete. Als Mitbegründer des Zentrum Paul Klee und Mitglied des Stiftungsrates von Beginn an hat Alexander Klee die Institution miterfunden und in ihrem Wirken seit 2005 mit außerordentlichem Wohlwollen begleitet und gefördert. Die im Zentrum Paul Klee hinterlegte Sammlung der Familie Klee ermöglicht dem Zentrum Paul Klee, ein vielseitiges Ausstellungsprogramm in Bern und im Ausland zu realisieren. Mit seinem unermüdlichen Einsatz für das Werk seines Großvaters trug er viel dazu bei, dass sich heute in Bern das weltweit bedeutendste Kompetenzzentrum zu Paul Klees Leben und Schaffen befindet. Er hat sich auf diese Weise große Verdienste um die Förderung von Erhaltung, Erforschung und internationaler Vermittlung des Œuvres von Paul Klee erworben.
Parallel zu seinem Engagement für das Werk seines Großvaters, setzte er als Künstler unter dem Namen Aljoscha Ségard eigene künstlerische Impulse. Dem poetischen Schaffen Aljoscha Ségards wird das Zentrum Paul Klee diesen Sommer eine Ausstellung widmen.
Alexander Klees unabhängigen Geist, seinen kritischen Blick und seinen lebensklugen Humor werden wir für immer in dankbarer Erinnerung behalten.
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