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Meldung vom 19.02.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Verleihung Heidelberger Künstlerinnenpreis 2021

Konzert und die Preisverleihung als Videostrem und im Deutschlandfunk

Mit dem 5. Philharmonischen Konzert am 24. Februar 2021 wird der diesjährige Heidelberger Künstlerinnenpreis an Karola Obermüller vergeben. Das Konzert und die Preisverleihung werden ab 20.00 Uhr live auf www.theaterheidelberg.de als Videostream übertragen und vom Deutschlandfunk aufgezeichnet. Die Sendung des Programms ist für den 2. Mai 2021 um 21.05 Uhr im Deutschlandfunk geplant.

Bereits seit 1987 wird der Heidelberger Künstlerinnenpreis an bedeutende Komponistinnen vergeben – seit 2007 als Musikpreis der Stadt Heidelberg. Im Rahmen des 5. Philharmonischen Konzertes kommt in diesem Jahr das Auftragswerk Phosphor für Violoncello und Orchester der diesjährigen Preisträgerin Karola Obermüller zur Uraufführung, als Solocellist spielt der ehemalige Heidelberger Artist in Residence Julian Steckel.

Interesse an fremden Kulturen

Karola Obermüller begann ihre musikalische Laufbahn schon als Kind, als sie auf ihrem Tonbandgerät erste Klangcollagen aufzeichnete. Nach ihrem Studium der Komposition unter anderem in Darmstadt und am Mozarteum Salzburg promovierte sie an der Harvard University und lehrt nun an der University of New Mexico in den USA. Immer wieder setzt sich Karola Obermüller mit der Musik anderer Kulturen sowie mit gesellschaftlichen und historischen Diskursen auseinander, die die Basis für ihre ganz eigene »fortwährend vitale« Klangsprache bilden, wie es in der Jurybegründung für den diesjährigen Künstlerinnenpreis heißt. Die Laudatio am 24. Februar 2021 übernimmt Dr. Egbert Hiller von Deutschlandfunk.

Eröffnet wird das 5. Philharmonische Konzert mit dem Werk Open(r)ing des Esten Lepo Sumera. Sumera komponierte das einsätzige Orchesterstück 1989, nach seinem Kompositionsstudium unter anderem bei Heino Eller und Roman Ledenev. Es ist gezeichnet von Sumeras Begeisterung für zeitgenössische Musik und verbindet unter anderem Chromatik, Diatonik und Zwölftonmusik.

Mit der Symphonie Nr. 36 C-Dur KV 425 von Wolfgang Amadeus Mozart, auch Linzer Symphonie genannt, schließt das Konzert. Hier spiegelt sich Mozarts Freundschaft zu Joseph Haydn, die sich in einer für Haydn typischen, langsamen Einleitung zeigt. Mozart schrieb die gesamte Symphonie 1783 innerhalb von nur vier Tagen auf der Rückreise von Salzburg nach Wien, bei der er in Linz einen Zwischenstopp einlegte und die Symphonie uraufführte.

Das 5. Philharmonische Konzert wird in diesem Jahr von der renommierten Dirigentin Anu Tali geleitet. Sie hat bereits unter anderem das Orchestre National de France, das Mozarteumorchester Salzburg und das Deutsche Symphonieorchester Berlin dirigiert. Außerdem wurde Tali 2003 für ihre Debüt-Aufnahme »Swan Flight« mit dem ECHO Klassik »Young Artist of the Year« ausgezeichnet. Informationen und Video-Livestream unter www.theaterheidelberg.de.

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