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Meldung vom 15.10.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Cleveland Orchestra goes digital

Virtuelle Saisoneröffnung am 15. Oktober & Start einer eigenen App

Mit ihrer neuen Digital-Initiative „The Cleveland Orchestra: IN FOCUS” bringen Franz Welser-Möst und das Cleveland Orchestra zum ersten Mal seit März wieder Live-Musik in die Severance Hall und launchen dafür ihre eigene App „Adella”.

In Zeiten von Ausgangssperren und erschwerten Konzertbedingungen ist es für große Klangkörper keine leichte Aufgabe, mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten. Das Cleveland Orchestra begegnet diesen Hürden jedoch mit großem Einfallsreichtum. Unter Franz Welser-Möst hat sich das Cleveland Orchestra nicht nur zu einem der renommiertesten Orchester der Welt entwickelt, sondern sich auch ein überdurchschnittlich junges Publikum erarbeitet. Grund dafür sind nicht zuletzt seine digitalen Initiativen, darunter das erfolgreiche Podcast-Format „On a Personal Note” und tägliche „Mindful Music Moments” auf Social Media. Mit ihrer jüngsten Initiative „IN FOCUS” läutet das Orchester mit fünf Konzerten, die live in der Severance Hall aufgenommen werden, die neue Saison ein. Möglich gemacht wird das durch die neue orchestereigene App „Adella” – benannt nach der Gründerin und ersten Geschäftsführerin des Ensembles, Adella Prentiss Hughes –, über die digitale Gäste uneingeschränkten Zugriff auf die digitale Konzerreihe sowie weitere Inhalte haben werden.

In die neue Saison mit Franz Welser-Möst und gefragten Gastsolisten

Den Anfang macht Franz Welser-Möst – der mit seiner Vertragsverlängerung auf dem besten Weg ist, dienstältester Musikdirektor in der Geschichte des Cleveland Orchestra zu werden – mit drei Konzerten. Im November und Dezember folgen Konzerte unter der Leitung von den Gastdirigenten Bernard Labadie und John Adams. Gastsolisten wie die renommierten Pianisten Yefim Bronfman, Emanuel Ax, Jan Lisiecki und Víkingur Ólafsson (der mit dem Konzert sein Debüt beim Cleveland Orchestra geben wird) sowie ein Soloauftritt von Jung-Min Amy Lee, der stellvertretenden Konzertmeisterin des Cleveland Orchestra runden das Programm ab.

Virtuelle Saisoneröffnung am 15. Oktober

Die Konzertprogramme sind auch eine Gelegenheit für das Cleveland Orchestra, ihre kammermusikalischen Qualitäten unter Beweis zu stellen. Bereits das erste Konzert zur Saisoneröffnung am 15. Oktober spiegelt das umfangreiche Repertoire des Orchesters wider. So stellt es Tchaikovskys Souvenir de Florence zwei Werke aus dem 20. Jahrhundert an die Seite: Ottorino Resphigis Ancient Airs and Dances und George Walkers Antifonys.

Im Kontakt mit dem Publikum

Die digitale Konzerreihe ist eine von mehreren Initiativen, die das Cleveland Orchestra dieses Jahr eingeführt hat, um mit ihrem Publikum während der Coronakrise in Kontakt zu bleiben. Diese Initiativen umfassen unter anderem Radiosendungen in Kooperation mit ideastream WCLV sowie kostenlose Inhalte auf ihren Social-Media-Kanälen, darunter tägliche „Mindful Music Moments” mit Ausschnitten von Aufnahmen des Cleveland Orchestra und Videos von Mitgliedern des Orchesters, die Bildungsressourcen und Auftritte von zu Hause aus anbieten.

Über Franz Welser-Möst und das Cleveland Orchestra

Die Partnerschaft zwischen Welser-Möst und dem Cleveland Orchestra besteht seit 2002 und wird nach der Vertragsverlängerung bis 2027 weitergeführt. In der 19-jährigen Zusammenarbeit mit dem Dirigenten hat sich das Orchester ein überdurchschnittlich junges Publikum erarbeitet, das unter anderem der selbstgegründeten Initiative Center for Future Audiences zu verdanken ist. Nach über 100 Jahren Bestehen ist das Orchester mittlerweile nicht nur weltweit, sondern auch bei allen Generationen etabliert.

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