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Meldung vom 17.07.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

52. Schäftlarner Konzerte

Das Konzert „Barocker Zauber auf historischen Instrumenten“ findet am 18. Juli statt

Das Kammerkonzert „Barocker Zauber auf historischen Instrumenten“ am 18. Juli in der Klosterkirche Schäftlarn findet statt. „Das kleine Ensemble mit barocken Instrumenten wird auf der Bühne den erforderlichen Mindestabstand einhalten und die Lockerungen der Kontaktbeschränkungen erlauben uns, 100 Gäste in der Klosterkirche begrüßen zu dürfen“, sagt Michael Forster, künstlerischer Leiter der Schäftlarner Konzerte. Da die Kirche Platz für knapp 500 Besucher bietet, war es möglich, ein Konzept zu erarbeiten, um auch im Zuhörerraum den Mindestabstand von 1,50 Meter zu realisieren.

Das wird anders: Da die Schäftlarner Konzerte mehr als 100 Abonnenten haben, wird ein zusätzliches Konzert bereits um 16 Uhr angeboten. Der Einlass wird nur mit einer personalisierten Platzkarte möglich sein und die Besucher erhalten einen reservierten Sitzplatz. So können die nötigen Abstände eingehalten und die Verpflichtung zur Kontaktpersonen-Nachverfolgung erfüllt werden.

Vorverkauf und Abendkasse: Der Vorverkauf über München Ticket ist für dieses Konzert eingestellt. Alle bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit für das Konzert um 19 Uhr.

Restkarten unter: kontakt@schaeftlarner-konzerte.de.

Hinweis: Der „Shuttlebus Dallas“ fährt um 15.30 Uhr und um 18.30 Uhr zur S-Bahn-Station Hohenschäftlarn. Dort wartet er auf die S-Bahnen aus München und Wolfratshausen. Anschließend bringt er die Konzertbesucher kostenlos zum Kloster und am Ende des Konzerts wieder zurück zur S-Bahn.

Das Barockkonzert am 18. Juli wird von freischaffenden Künstlern bestritten. Es sind Meister ihres Faches, die unter der Leitung von Bernhard Prammer, Titularorganist der Brucknerorgel in Linz, mit Werken von Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach konzertieren.

Solisten: Monika Mauch (Sopran
), Franz Landlinger (Barocktrompete
), Ensemble ColCanto, Christiane Gagelmann, Tokio Takeuchi (Violinen), Corrado Cicuttin (Viola), Barbara Reiter (Cello), Martin Hofinger (Violone), Bernhard Prammer (Cembalo und Leitung).

Monika Mauch, geboren in Baden-Württemberg, begann ihre Gesangstudien am Institut für Alte Musik der Musikhochschule Trossingen bei dem Bass-Bariton Richard Wistreich, gefolgt von einem Studienjahr in Paris bei Jill Feldman. Ihre sängerische Kariere begann in Philipp Pierlot’s Ricercar Ensemble gemeinsam mit dem Bläserensemble La Fenice unter Jean Tubéry, im Ensemble Ordo Virtutum unter der Leitung von Stefan Morent, mit dem Taverner Consort unter Andrew Parrot und mit Red Byrd (John Potter und Richard Wistreich).

Mauch's Arbeit mit Cantus Coelln glänzt in Aufnahmen wie dem Altbachischen Archiv oder Bach’s h-moll Messe bei Harmonia Mundi France. Ebenso zeigte sie ihre Qualitäten in Kon- zerten und Aufnahmen von Carissimi, Buxthehude und Biber mit La Capella Ducale und Mu- sica Fiata unter der Leitung von Roland Wilson, in den Barock- und Renaissance- Programmen des Ensemble Weser Renaissance, geleitet von Manfred Cordes, gefolgt von Konzerten mit Collegium Vocale Gent unter Philip Herreweghe. In letzter Zeit hat Monika Mauch mit dem Lautenisten Nigel North an einigen Konzertprogrammen gearbeitet, die schließlich zu einer ECM New Series Aufnahme des Musical Banquet von Robert Dowland geführt haben.

Franz Landlinger begann 1991 mit dem Studium am Brucknerkonservatorium in Linz und ab 1997 am Mozarteum Salzburg bei Hans Gansch, bei dem er das Konzertfachstudium 2002 mit dem künstlerischen Diplom mit Auszeichnung abschloss. Ein einjähriger Studienaufenthalt führte ihn nach London an die Royal Academy of Music.

Seit 1993 ist er Lehrer am OÖ Landesmusikschulwerk für Trompete und seit 2005 Lehrer für historische Trompeten an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.

Bei Konzerten musiziert er mehr oder weniger regelmäßig mit dem L´Orfeo Barockorchester, Camerata Salzburg, Akamus Berlin, Dresdner Barockorchester, Dresdner Festspielorchester, Schwanthaler Trompeten-Consort. Alison Balsom lud ihn 2016 zu einer Deutschland Tournee mit einem Abschlusskonzert in England (London) in der Wigmore Hall und der Royal Albert Hall ein. Diese Zusammenarbeit wurde 2019 mit einer CD-Produktion und einer Deutschland-Tournee fortgesetzt.

Bernhard Prammer lebt und arbeitet in Freistadt. Neben vielen Kulturprojekten mit Regionalbezug ist er auch weit über die Landesgrenzen hinaus als Musiker künstlerisch tätig. Sei- ne Ausbildung begann am Brucknerkonservatorium in Linz, wo ihm sein Lehrer August Humer neben der Orgel auch das Tor zur Cembalomusik und Kammermusik öffnete. Weitere Stationen im Studium folgten in Wien bei Alfred Mitterhofer und in Den Haag (Tini Mathot und Ton Koopman) am königlichen Konservatorium.

Als Lehrer für Orgel und Cembalo unterrichtet er am Landesmusikschulwerk und betreut eine Anzahl von Konzertreihen (Orgelkonzerte an der Brucknerorgel im Alten Dom, Orgelpunkt12 und Originalklang Festival Freistadt, Orgelmusik zur Teatime im Brucknerhaus Linz). Seit Herbst 2007 ist er Organist an der Brucknerorgel im Alten Dom zu Linz. Vom Brucknerbund für Oberösterreich wurde er mit der Planung und Errichtung der ersten Brucknergedenkstätte in Linz, der „Brucknerstiege“ beauftragt. Er übt eine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker mit seinen Ensembles ColCanto und Capella Lentiensis aus, zudem ist er in verschiedenen Orchestern als Gast zu hören (Barockorchester L ́arpa festante, Musica Anti- qua Salzburg).

Mit seiner Aufgabe als Kustos der Brucknerorgel im Alten Dom, wuchs auch das Interesse und die Auseinandersetzung mit der Orgelmusik aus dem Umfeld Anton Bruckners.

ColCanto wurde von Bernhard Prammer gegründet und setzt sich in der Grundbesetzung aus vier Musikern aus Deutschland, Holland und Österreich zusammen. Das Ensemble widmet sich hauptsächlich unveröffentlichter Vokalmusik aus Bibliotheken und Klosterarchiven. Eingehende Recherchen, Forschungen und zeitintensive Prozesse zur Erstellung des Aufführungsmaterials werden von den Musikern in Kauf genommen um den Konzertbesuchern aufregende Konzertprogramme präsentieren zu können.
 Monika Mauch und Gerlinde Sämann (Sopran), Franz Vitzthum (Altus), Reinhard Mayr (Bass) sind wiederkehrende Gesangssolisten die zur Realisierung dieser Programme mit ColCanto zusammenarbeiten.

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