Festival "Die irritierte Stadt" – Ein Fest der Künste
Experimentell - Partizipativ - Multimedial
Stuttgarts erstes interdisziplinär konzipiertes Festival Die irritierte Stadt wird wie geplant in der Zeit vom 21. bis 26. Juli 2020 an vielen Orten im Stuttgarter Stadtgebiet stattfinden. Fünf unabhängige Stuttgarter Kulturinstitutionen verschiedenster Ausrichtung zeichnen dafür gemeinsam mit dem Kulturamt der Landeshauptstadt Stuttgart verantwortlich.
Mit performativen Projekten, Kunst-Aktionen und einem Symposium wollen sie die Stuttgarter Stadtgesellschaft künstlerisch „infizieren“, den Blick auf die eigene Stadt verändern und einladen, gesellschaftliche Fragen mit künstlerischen Mitteln zu verhandeln.
Im Austausch von Tanz, Performance, Theater und Musik mit Bildender und Medien-Kunst, Literatur und Film soll das utopische Potenzial sichtbar werden, das Kunst in Menschen hervorrufen kann. Über 100 Künstlerinnen und Künstler aus allen Kontinenten entwickeln dafür experimentelle Formate, die neue Wahrnehmungsformen und insbesondere die Partizipation von Menschen aus der Stadtbevölkerung ermöglichen. Das Festival will damit ein breites, diverses, alle Gesellschaftsschichten umfassendes Publikum ansprechen – also auch Menschen, die keinen selbstverständlichen Zugang zu Kunst haben.
Mit weitgehend kammerspielartigen, kommunikativen und prozessorientierten Projekten im öffentlichen Raum ist das Festival dafür prädestiniert, die geltenden Covid-19-Bestimmungen als Herausforderung anzunehmen und Formate zu entwickeln, die den Hygienevorschriften entsprechen. Viele der Projekte wurden neu überdacht, und für eine räumlich distanzierte Rezeption eingerichtet.
Vor dem Hintergrund der Covid-19-Abstandsregeln arbeiten derzeit viele Kultureinrichtungen an der Frage, wie kleine Formate auch im öffentlichen Raum Gestalt annehmen könnten. Das Festival Die irritierte Stadt mit seiner besonderen interdisziplinären Struktur ist hier geradezu für Pionierleistungen prädestiniert und verdeutlicht damit auch die künstlerische Vorreiterrolle der freien Szene Stuttgarts.
Die Stadt als Bühne
Die irritierte Stadt ist ein wichtiger Teil von Tanzpakt Stuttgart. Die 24 über eine internationale Ausschreibung ermittelten Tanzprojekte, Kunst-Aktionen, Performances, Stadtspaziergänge, Konzerte und Installationen waren aufgefordert, sich mit den Besonderheiten der Stadt, mit ihren Orten und Themen, mit den Träumen und Anliegen der Stuttgarterinnen und Stuttgarter auseinanderzusetzen.
Als „Bühne“ fungiert der Stadtraum selbst: Pulsierende Plätze, entlegene Nischen, Sportplätze und Privatwohnungen, Dächer und U-Bahnstationen, Schlösser und Altenheime, das Zentrum und die Peripherie werden zu Ereignis-Orten. Vieles entsteht auch explizit für den digitalen öffentlichen Raum, die meisten Projekte werden auch zusätzlich digital aufbereitet. Die Veranstalterinnen wollen damit Wahrnehmungsformen, Diskurse, Erlebnisse und Informationen anbieten, die Reflexion und Interaktion herausfordern und Menschen auch über die Sozialen Medien am Festivalgeschehen beteiligen.
Termine und Informationen zum VVK werden sukzessive veröffentlicht unter www.irritiertestadt.de
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