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Meldung vom 05.03.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Semperoper geht in die dritte Spielzeit mit Peter Theiler

Fünf Opernpremieren in der Spielzeit 2020/21

Wie auf der Jahrespressekonferenz 2020 am 3. März bekanntgegeben wurde, blickt die Semperoper Dresden der dritten Spielzeit unter der Leitung ihres Intendanten Peter Theiler gestärkt entgegen: Rund 292.000 Gäste besuchten im Kalenderjahr 2019 die Semperoper Dresden und bescherten eine Vorjahresauslastung in allen Sparten von fast 92%. Die hervorragende Bilanz mit einem soliden Kostendeckungsgrad von über 38 Prozent im Jahr 2018 konsolidiert den Spitzenplatz der Sächsischen Staatsoper im weltweiten Ranking kultureller Exzellenzbetriebe und »bestätigt das große Interesse des internationalen Publikums am breitgefächerten künstlerischen Angebot des Hauses und der Sächsischen Staatskapelle Dresden, die beide ihrer Botschafterfunktionen in der globalen Kulturlandschaft mit überzeugender Ausstrahlungskraft gerecht werden«, so Intendant Peter Theiler.

Vorverkauf für die Saison 2020/21 beginnt

Auf dem Spielplan 2020/21 stehen insgesamt 281 Vorstellungen mit fünf Opernpremieren in der Semperoper und in Semper Zwei, zwei Ballett- und zwei Junge Szene-Premieren sowie 32 Repertoirestücke in allen Sparten. Die insgesamt elf Premieren, davon zwei Deutsche und drei Dresdner Erstaufführungen, der kommenden Saison in den Sparten Oper, Ballett und Junge Szene widmen sich in unterschiedlicher Weise der Orientierung des Individuums in einer Welt, die vor radikalen Umbrüchen steht und in der sich scheinbar feste Normen und Ideale einer Neuinterpretation unterworfen sehen. Der Vorverkauf für die Saison 2020/21 beginnt am Mittwoch, 11. März 2020, 10 Uhr. Ausgenommen ist die Buchung der Karten für die »Ring«-Zyklen, für die besondere Konditionen gelten. Die Konzerte der Sächsischen Staatskapelle Dresden werden in einem eigenen Programm vorgestellt.

Neuinszenierungen von Monteverdi bis Zimmermann

Als exemplarisch für den Topos »Suche nach eigener Verortung« im Übergang von passivem Erdulden zu aktivem Handeln sind beispielhaft die Semperoper-Neuproduktionen 2020/21 von Puccinis Turandot, Monteverdis L’Orfeo, Mozarts Die Zauberflöte, Zimmermanns Weiße Rose und die Ballett-Neueinstudierung nach Griegs Peer Gynt in der Choreografie von Johan Inger zu nennen. Den Reigen der Opernpremieren eröffnet Gioachino Rossinis politisch zeitloses wie hochaktuelles Freiheitswerk Guillaume Tell/Wilhelm Tell in der Neuinszenierung von Georg Schmiedleitner. Unter der Musikalischen Leitung des Ersten Gastdirigenten der Semperoper, Omer Meir Wellber kommt in exzellenter Besetzung die neue Dresdner »Die Zauberflöte« zur Premiere, inszeniert von Josef E. Köpplinger. Ein Wiedersehen mit Rolando Villazón in der Titelrolle ermöglicht die Dresdner Neuinszenierung der Originalfassung von Claudio Monteverdis »L’Orfeo«. Regisseur und Puppenspieler Nikolaus Habjan, Shooting-Star der österreichischen Theaterszene, bringt den Orpheus-Mythos in einem spektakulären Zusammenspiel aus Sängerdarstellern und lebensgroßen Puppen auf die Bühne; unter der Musikalischen Leitung des Barockspezialisten, Dirigenten und Lautenisten, Wolfgang Katschner, ergänzen Gäste mit Instrumenten der Monteverdi-Zeit das Spiel der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Richard Strauss’ musikalisches Konversationsstück »Capriccio«, in Szene gesetzt von Jens-Daniel Herzog, geht der fundamentalen Frage der Präferenz von Musik oder Wort nach: »Prima la musica, poi la parole?« Krassimira Stoyanova kehrt in dieser Oper als Gräfin unter der Musikalischen Leitung des Chefdirigenten der Sächsischen Staatskapelle, Christian Thielemann, für die Premiere im Mai 2021 an die Semperoper zurück. Mit der Dresdner Neuinszenierung Turandot widmet sich die Französin Marie-Eve Signeyrole dem von Giacomo Puccini musikalisch in die Opernsphäre transponierten, gleichnamigen Märchendrama Carlo Gozzis.

Wiederaufnahme von zwei Ring-Zyklen

Höhepunkt im Repertoire ist die Wiederbegegnung mit der Dresdner Inszenierung Willy Deckers von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen. Zwei Ring-Zyklen unter der Musikalischen Leitung des Chefdirigenten der Sächsischen Staatskapelle, Christian Thielemann, sind Ende Januar bis Anfang Februar 2021 in der Semperoper erneut zu erleben.

Zu den weiteren Opern-Wiederaufnahmen in der Spielzeit 2020/21 zählt neben Don Giovanni, der zweiten Mozart-Oper der Saison unter der Musikalischen Leitung von Omer Meir Wellber, die Rückkehr der Bösch-Neuinszenierung von Verdis Nabucco. Auf der Bühne der Semperoper werden wie bereits 2019 Andrzej Dobber in der Titelrolle und Saioa Hernández als Abigaille brillieren.

Weitere Informationen unter https://www.semperoper.de/

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