Melodramen-Abend Brigitte Fassbaender
Im Jahr ihres 80. Geburtstags beschenkt die Ausnahmekünstlerin Brigitte Fassbaender die Internationale Hugo-Wolf-Akademie und das Stuttgarter Liedpublikum mit einem ihrer selten gewordenen Bühnenauftritte: Mit ihrem charismatischen Darstellungsvermögen und gestalterischer Virtuosität widmet sie sich zusammen mit dem Pianisten Wolfram Rieger am Samstag, den 9. November 2019 um 19.30 Uhr im Wilhelma Theater Stuttgart Richard Strauss‘ packendem Melodram Enoch Arden op. 38.
Brigitte Fassbaender wurde in Berlin geboren und studierte Gesang bei ihrem Vater, KS Willy Domgraf Fassbaender. Ihre Karriere, die sie mit 21 Jahren an der Bayerischen Staatsoper begann, führte sie weltweit an alle großen Opernhäuser sowie zu zahlreichen internationalen Festspielen, wo sie alle bedeutenden Partien ihres Fachs verkörperte, allen voran Oktavian in Strauss′ Rosenkavalier. Mehr als 250 Schallplattenaufnahmen dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen. 1995 beendete sie ihre Gesangskarriere und widmete sich seither mit über 80 Inszenierungen ganz der Regie. Als gefragte Gesangspädagogin gibt sie zudem weltweit Meisterkurse.
An den Opernhäusern Braunschweig und Innsbruck war sie als Operndirektorin und Intendantin tätig, sie war längjährige künstlerische Leiterin des Richard-Strauss-Festivals in Garmisch-Partenkirchen sowie Vorsitzende der Richard-Strauss-Gesellschaft München und leitet seit 2002 den „Eppaner Lied Sommer“. Sie wurde mit zahlreichen Titeln und Preisen ausgezeichnet, wie dem Titel der Kammersängerin von der Bayerischen und der Wiener Staatsoper, dem Orden „Pour le Mérite“ für Wissenschaft und Künste und dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse mit Stern, der Hugo-Wolf-Medaille und dem ECHO Klassik für ihr Lebenswerk. Im Oktober 2019 erschien ihre Biographie ′Komm′ aus dem Staunen nicht heraus′ (Verlag C.H.Beck).
Der Pianist und Liedbegleiter Wolfram Rieger stammt aus Waldsassen (Oberpfalz/Bayern) und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Elternhaus sowie bei Konrad Pfeiffer in Regensburg. Sein Studium bei Erik Werba und Helmut Deutsch an der Hochschule für Musik in München, das von zunehmender Begeisterung für das Lied geprägt war, beendete er „mit Auszeichnung“. Meisterkurse bei Elisabeth Schwarzkopf, Hans Hotter und Dietrich Fischer-Dieskau sorgten für weitere wichtige Impulse. Noch während des Studiums wurde er von der Münchener Musikhochschule als Gesangsbegleiter engagiert, wo er später auch eine eigene Liedklasse übernahm. 1998 erhielt er eine Professur für Liedgestaltung an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“.
Karten: 0711.72 23 36 99, karten@ihwa.de oder www.ihwa.de
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