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Meldung vom 19.08.2019

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Saisoneröffnung beim Sinfonieorchester Basel mit Ivor Bolton

Die neue und letzte Konzertsaison vor dem Umzug in das Stammhaus, das renovierte Stadtcasino, eröffnet das Sinfonieorchester Basel (SOB) unter seinem Chefdirigenten Ivor Bolton mit einer Fortsetzung des Bruckner+-Projektes im Basler Münster. Neben der 8. Sinfonie von Anton Bruckner wird die Komposition In ecclesiis von Giovanni Gabrieli, in einer Bearbeitung von Bruno Maderna erklingen. Damit folgt das Orchester der über mehrere Spielzeiten angelegten Serie, in der die Sinfonien von Bruckner mit einem sehr gegensätzlichen Komponisten kontrastiert werden. Madernas Nachlass liegt in der Paul Sacher-Stiftung in Basel. Das SOB fühlt sich dieser Basler Institution außerordentlich verpflichtet und wird in der neuen Spielzeit noch weitere Bearbeitungen des Italieners Maderna auf das Programm setzen. Die beiden Konzerte finden am Mittwoch, 21. August und 22. August jeweils um 19:30 Uhr im Basler Münster statt. An beiden Abenden gibt um 18:30 der künstlerische Direktor, Dr. Hans-Georg Hofmann, in der Allgemeinen Lesegesellschaft Basel eine Konzerteinführung.

Während der Umbauphase des Stammhauses spielt das Orchester seit nunmehr drei Spielzeiten in diversen Spielstätten. Die Konzerte im Basler Münster haben sich dabei in kurzer Zeit zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Die Kombination aus Bruckner+ mit einer stimmungsvollen Beleuchtung der Kirche zieht von Jahr zu Jahr immer mehr Besucher an.

Nach einer sehr erfolgreichen Spielzeit mit zahlreichen Auslandstourneen und der Veröffentlichung zweier Alben aus einer Serie mit Werken von Gabriel Fauré, The Secret Faure I und II bei Sony Classical im August 2018 und im Mai 2019, ist das SOB auch international zu einem der anerkannten großen Klangkörper gewachsen, nicht zuletzt auch durch die Tournee mit dem Brahms-Requiem unter dem Dirigenten Marek Janowski und dem MDR-Rundfunkchor in Italien und Frankreich im Frühjahr 2019. Zuvor hat die gemeinsame Mahler-Tournee mit dem Startenor Jonas Kaufmann im Januar und Februar 2019 durch Deutschland nicht zuletzt durch ein akustisch schwieriges Konzert in der Elbphilharmonie hohe mediale Wogen geschlagen.

Das aktuelle Album „The Secret Fauré II“ hat wie das Vorgängeralbum großen Zuspruch beim Publikum und der Kritik erhalten. Die Reihe mit Fauré-Kompositionen wird fortgesetzt mit einer Aufnahme von geistlichen Werken, die für den Sommer 2020 geplant ist. Zuvor wird noch ein Album mit Bearbeitungen von Luciano Berio im Herbst 2019 veröffentlicht, dessen Nachlass ebenfalls in der Basler Sacher-Stiftung zu finden ist.

In der neuen Spielzeit wird der Chefdirigent Ivor Bolton seine Präsenz ausbauen und noch stärker mit dem Orchester an neuen Programmen und einer eigenen Klangkultur arbeiten: „Ich freue mich, dass wir seit dem Beginn meiner Arbeit in Basel in der Spielzeit 2017/18 zahlreiche Projekte gemeinsam angegangen sind und das Publikum begeistern konnten. Wir wollen diesen erfolgreichen Weg weitergehen und unser Profil gerade auch mit französischem Repertoire, aber auch Barock, Bruckner und populären Programmen schärfen. Ich bin sehr glücklich, dass ich in der kommenden Spielzeit noch mehr Projekte als bisher in Basel persönlich leiten werde.“

Dazu der künstlerische Direktor Dr. Hans-Georg Hofmann: „Die Jahre auf Wanderschaft waren und sind sicherlich logistisch und organisatorisch eine Herausforderung für alle Beteiligten. Wir sind sehr froh, dass wir dabei spannende Reihen etablieren konnten, die sich programmatisch an die jeweilige Konzertsituation orientiert haben und uns das Publikum dabei mit Begeisterung gefolgt ist. Auch in der letzten Spielzeit „on the road“ wollen wir diese Herausforderung gerne annehmen, gerade auch im Ausland, wo wir uns als wichtiges Schweizer Orchester mit großem Erfolg behauptet haben und diesen Anspruch auch mit neuen Tourneen bekräftigen werden.“

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