Emily D'Angelo erhält den Leonard Bernstein Award 2019
Am 16. August wurde der kanadischen Mezzosopranistin Emily D‘Angelo in der Lübecker Musik- und Kongresshalle im Rahmen eines Preisträgerkonzerts der Leonard Bernstein Award verliehen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird von der Sparkassen-Finanzgruppe gestiftet. Emily D‘Angelo sang Arien von Mozart und Rossini und wurde vom Schleswig-Holstein Festival Orchestra unter der Leitung von Christoph Eschenbach begleitet.
Emily D’Angelo begeistert mit ihrem Können und zieht die Menschen mit ihrer Stimme sofort in ihren Bann. Sie ist aber nicht nur eine großartige Sängerin, sondern lebt ihre Rollen mit ihrem ganz eigenen Witz und Charme. Wir freuen uns sehr, den diesjährigen Leonard Bernstein Award an Emily D’Angelo zu vergeben, denn mit dem Preis zeichnen wir junge Künstlerinnen und Künstler aus, die mit ihrem einzigartigen Talent und ihrer besonderen Persönlichkeit überzeugen«, sagt Reinhard Boll, Präsident des Sparkassen-und Giroverbandes für Schleswig-Holstein.
Seit 2002 stiftet die Sparkassen-Finanzgruppe den mit 10.000 Euro dotierten Leonard Bernstein Award im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festival. Den international begehrten Nachwuchspreis erhielten unter anderem Lang Lang, Martin Grubinger, Anna Vinnitskaya, Cameron Carpenter, Krzysztof Urbański und zuletzt Charles Yang.
Erstmals wird der Preis nun an ein junges Gesangstalent vergeben. Das entschied die Jury, bestehend aus Christoph Eschenbach (Principal Conductor des Schleswig-Holstein Festival Orchestra, Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin), Jamie Bernstein Thomas und Alexander Bernstein (beide Leonard Bernstein Society), Ute Fesquet (Deutsche Grammophon Gesellschaft), Martin Campbell-White (Askonas Holt Ltd., Consultant) sowie Reinhard Boll, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein.
Emily D’Angelo verfügt über eine markante, schlank geführte Mezzosopranstimme, die sie in allen Lagen klangschön, beweglich und technisch perfekt präsentiert. Die junge Künstlerin überzeugt mit einer für ihr Alter ungewöhnlichen Reife und Variationsbreite an musikalischem Ausdruck, mit dem sie sowohl das barocke Pathos einer Händel-Arie als auch Rossinis Melodien mit kesser Verspieltheit neu belebt«, so Festivalintendant Dr. Christian Kuhnt, der ebenfalls der Jury angehört.
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