„Heidelberger Frühling“ engagiert sich für den Umweltschutz
Umwelteinsatz als Dank an Künstlerinnen und Künstler: Das Musikfestival Heidelberger Frühling, das sich in diesem Jahr thematisch mit der Leitfrage „Wie wollen wir leben?“ auseinandersetzt, dankt den Musikerinnen und Musikern auf der Bühne in dieser Festivalsaison nicht mit Blumensträußen, sondern mit dem Einsatz für saubere Weltmeere. In Form nur einer einzelnen Rose und eines karitativen Armbandes vom Startup-Unternehmen 4Ocean: besetzt ist das grüne Band aus recyceltem Kunststoff mit Perlen aus ebenso recycelten Glasflaschen.
Der Heidelberger Frühling entschied sich aufgrund der hohen ideellen Deckungsgleichheit für die Bänder von „4Ocean“, die pro Armband ein halbes Kilo Plastikmüll aus den Ozeanen fischen. Das Festival unterstützt damit die Entsorgung von etwa 150 kg Plastikmüll aus den Weltmeeren. Eines der größten Probleme unserer Zeit ist Müll in Gewässern, insbesondere Plastik. Schätzungen zufolge schwimmen rund 100 Millionen Tonnen Plastik im Meer. Jedes Jahr sterben eine Million Seevögel und Meerestiere an Abfällen im Meer. Das Festival hat es sich seit seiner Gründung 1997 zur Aufgabe gemacht, die Gesellschaft als aktiven Gestalter von Zukunft zu sensibilisieren.
Die Grundidee der Armbänder ist es, Sichtbarkeit für Umweltschutz am Handgelenk zu tragen, damit der Gedanke an andere weitergegeben wird. Der Impuls für diese Idee entspringt dem Festivalteam, das damit ein Zeichen setzen möchte für die Bewusstmachung des gesellschaftlichen Zukunftsthemas Klimaschutz. Welch große Wirkung die Initiative und Vision Einzelner erzielen kann, zeigen die weltweiten Protestmärsche von SchülerInnen für den Umweltschutz – Friday for Future – angestoßen von der jungen Schwedin Greta Thunberg.
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