Neue Position für Dirigent Gustavo Gimeno in Toronto
Toronto Symphony Orchestra Chair Catherine Beck und Chief Executive Officer Matthew Loden gaben am Abend des 17. September bekannt, dass der spanische Dirigent Gustavo Gimeno mit der 99. Spielzeit des Orchesters 2020/21 das Amt des 11. Music Director in der Geschichte des Ensembles antreten wird. Gustavo Gimeno hat einen Fünfjahresvertrag mit dem Toronto Symphony Orchestra unterzeichnet, der in der Saison 2020/21 beginnt. Er folgt auf Peter Oundjian, der im Juni 2018 nach einer fruchtbaren 14-jährigen Amtszeit als Music Director zum Ehrendirigent des TSO ernannt wurde. Sir Andrew Davis ist bis zum Ende der Spielzeit 2019/20 übergangsweise als künstlerischer Leiter engagiert; danach wird er seine langjährige Beziehung zum Orchester fortsetzen und regelmäßig auf dem Podium des TSO stehen.
Gustavo Gimeno, der für seine frischen und lebendigen Interpretationen bekannt ist, hat führende Orchester weltweit geleitet und wurde 2015 zum Musikdirektor des Orchestre Philharmonique du Luxembourg ernannt, eine Position, die er bis einschließlich der Saison 2021/22 innehat. Im vergangenen Februar gab er mit dem TSO sein Kanada-Debüt mit einem virtuosen Konzertprogramm, auf dem Werke von Beethoven, Ligeti und Dvořák standen.
Ich fühle mich unglaublich geehrt, Music Director des Toronto Symphony Orchestra zu werden«, so Gimeno. Der Klang des Orchesters, das kultivierte Spiel und die Flexibilität der Musiker haben mich seit dem ersten Aufeinandertreffen fasziniert, ich habe mich sofort zu Hause gefühlt. Ich bewundere die zweigleisige Ausrichtung des TSO sehr: Einerseits pflegt es das Kernrepertoire, andererseits stellt es in unnachahmlich kanadischer Art und Weise auch neue Komponisten vor und entwickelt innovative Konzertformate. Ich freue mich darauf, unsere musikalischen Geschichten mit unserem Publikum teilen zu können.« Gustavo Gimeno begann seine internationale Dirigentenkarriere 2012 als Assistent von Mariss Jansons, damals war er Mitglied des Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam. Als Protégé der Dirigentenlegenden Bernard Haitink und Claudio Abbado sammelte Gimeno Erfahrungen, die seine musikalischen Grundlagen stärkten und seine internationale Karriere formten.
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