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Besetzung

Dienstag, 9. Februar 2010
Besetzung Biographie Diskographie Termine Texte

Vladimir Horowitz

*

1.

Oktober

1903

in Kiew (Ukraine)

5.

November

1989

in New York

1.10.1903

geboren in Kiew (damals Sowjetunion) als Sohn eines Elektroingenieurs und einer Pianistin. Erster Klavierunterricht ab dem sechsten Lebensjahr bei der Mutter, einer ausgebildeten Pianistin.

1918

Unterricht am Konservatorium vom Kiev ursprünglich mit der Absicht, Komponist zu werden.

1920

Alexander Scriabin ermutigt ihn, Pianist zu werden. Erstes öffentliches Konzert in Charkow. Im gleichen Jahr verlässt er das Konservatorium, wo er vielfach mit Preisen ausgezeichnet wurde. Debütkonzerte in Moskau und Petersburg folgen.

1921-1925

Konzerte in der ganzen Sowjetunion, vielfach mit dem Geiger Nathan Milstein, mit dem er künstlerisch und freundschaftlich verbunden ist, aber auch Solokonzerte. Allein in Leningrad ist er bereits so populär, dass er in einer Saison dort 23 Konzerte gibt.

1925

Horowitz verläßt die UdSSR und geht zunächst nach Deutschland. Da ihn niemand kennt, muss er selbst die Konzertäle anmieten.

1926

Debüt-Konzert in Berlin (Januar). In Hamburg springt er kurzfristig für einen erkrankten Kollegen ein und feiert einen Triumph mit Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1. Konzerte in Paris und London folgen.

1928

Debütkonzert in der Carnagie Hall am 12.1. unter Thomas Beecham, ebenfalls mit Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 in Anwesenheit von Sergej Rachmaninoff, Josef Hofmann und Josef Lhévinne. Die ersten Schallplattenaufnahmen entstehen.

1929

Horowitz kehrt nach Europa zurück und lebt in Paris.

1930

Willem Mengelberg und Arturo Toscanini laden ihn zu Konzerten ein.

1933

Heirat mit Wanda Toscanini, der Tochter des Dirigenten Arturo Toscanini.

1934-1938

Rückzug aus dem öffentlichen Konzertleben.

1939

Endgültige Übersiedelung in die USA und dort rege Konzerttätigkeit.

1942

Horowitz, der sich seit 1940 in New York niedergelassen hatte, erhält die amerikanische Staatsbürgerschaft.

1949

Samuel Barber widmet ihmeine Sonate für Klavier, die Horowitz 1949 uraufführt.

1953

Zweiter Rückzug aus dem Konzertleben nach einem Konzert am 23. Februar. 12 Jahre lang tritt Horwoitz nicht mehr öffentlich auf. Für seine Plattenfirma CBS geht er allerdings regelmäßig ins Studio.

1960

Horowitz gibt Gedenkkonzerte zum 50. Todestag von Alexander Scriabin, für dessen Musik er sich immer stark gemacht hat.

1965

Glanzvolles Comeback am 9. Mai 1965 in der Cargegie Hall in New York. Das Publikum bejubelt den Ausnahmepianisten. Tourneen nach London, Paris und Mailand schießen sich an.

1978

Im Januar gibt Horowitz ein Jubiläumskonzert aus Anlaß des 50. Jahrestag seines Amerika-Debüts in der Carnegie Hall. Er spielt Rachmaninoffs drittes Klavierkonzert mit den New Yorker Philharmonikern unter der Leitung von Eugene Ormandy.

1985-1986

Horowitz gibt Konzerte in seiner alten Heimat, der Sowjetunion und zwar in Moskau und Leningrad. Es folgt eine Japantournee. Der Konzertmitschnitt des Moskauer Konzerts erscheint auf Schallplatte und wird ein Medienereignis. 1986 tritt er zum letzten Mal in Berlin und Hamburg auf, jedes Mal ein überwältigender Erfolg. Seit 1985 ist er von der Deutschen Grammophon unter Vertrag genommen worden, die seine letzten Schallplatten veröffentlicht.

1987

Letztes öffentliches Konzert in Wien.

1989

Horowitz stirbt am 5.11.1989 in New York.

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