Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 18.11.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Zukunftssignale in Zeiten von Sparzwängen

Ergebnisse der Deutschsprachigen Opernkonferenz

Die Herbsttagung der Deutschsprachigen Opernkonferenz (DOK) ist am Samstag, 15. November, in Stuttgart zu Ende gegangen. Drei Tage lang diskutierten Intendanten, Operndirektoren und Geschäftsführer der 13 größten Opernhäuser im deutschsprachigen Raum über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven für die Zukunft. Drei weitere Häuser aus London, Mailand und Paris sind als assoziierte Mitglieder eingebunden. Gastgeber waren die Staatsoper Stuttgart mit Intendant Viktor Schoner sowie Marc-Oliver Hendriks, Geschäftsführender Intendant der Staatstheater Stuttgart.

Angespannte Haushaltslage der öffentlichen Träger

Unter dem Vorsitz von Susanne Moser, Co-Intendantin der Komischen Oper Berlin, prägten vor allem zwei Themen die Gespräche: die angespannte Haushaltslage der öffentlichen Träger und deren Auswirkungen auf die Opernhäuser. Als wichtiges Zukunftssignal begrüßten die Teilnehmenden zugleich die in dieser Woche veröffentlichten Neubauprojekte der Hamburgischen Staatsoper sowie der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf.

Passend dazu handelte der Impulsvortrag von Shirin Frangoul-Brückner (Atelier Brückner) von der Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit von Kulturbauten. Das Atelier Brückner gilt weltweit als führend in der Gestaltung von Museums- und Kulturräumen und verantwortete u. a. die Neukonzeption des Grand Egyptian Museum in Gizeh.

Strahlkraft der neuen Kulturbauten

„Die positiven Signale aus Hamburg und Düsseldorf geben uns eine Perspektive, gleichzeitig stellen die geplanten Haushaltskürzungen eine erhebliche Belastung dar. Der Vortrag von Frau Frangoul-Brückner hat eindrücklich gezeigt, welches Potenzial Kulturbauten entfalten können, wenn man sie als Zukunftsorte denkt und ein klares kulturpolitisches Bekenntnis dahintersteht – so wie es die Neubauprojekte und zahlreiche internationale Beispiele belegen“, so Susanne Moser. Zum Abschluss der Tagung tauschten sich die Vertreterinnen und Vertreter der Opernhäuser mit Petra Olschowski, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, aus.

Weitere Meldungen vom 18.11.2025

[18.11.2025] Klassik am Odeonsplatz 2026 mit Kirill Gerstein und Janine Jansen

Der Vorverkauf startet am 21. November 2025

[18.11.2025] „Bilder einer Ausstellung“ mit den Essener Philharmonikern

Andrea Sanguineti leitet Sinfoniekonzert IV am 20./21. November in der Philharmonie Essen

[18.11.2025] Tonhalle Düsseldorf: Abozahlen auf Höchststand

Abonnements haben einen maßgeblichen Anteil an der sehr guten Auslastung

[18.11.2025] Zukunftssignale in Zeiten von Sparzwängen

Ergebnisse der Deutschsprachigen Opernkonferenz

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

▲

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige