Ensemble Modern: Dreijährige Residenz bei ›Prague Spring‹
Ensemble-in-Residence des Projekts ›Prague Offspring‹
Das Ensemble Modern ist von 2025 bis 2027 Ensemble-in-Residence des Projekts ›Prague Offspring‹ des traditionsreichen internationalen Musikfestivals ›Prager Frühling‹ (Prague Spring Festival). Das Ensemble Modern ist mit mehreren Konzerten, Masterclasses und Reading Lessons im Mai zu Gast in Prag. ›Prague Offspring‹, das sich der zeitgenössischen Musik widmet, ist seit 2022 fester Bestandteil des Festivals ›Prague Spring‹. In einem Dreijahresrhythmus lenkt dabei ein renommiertes Ensemble für zeitgenössische Musik die Aktivitäten.
Ensemble in Residence für drei Jahre
Von 2025 bis 2027 wird das Ensemble Modern diese Residenz übernehmen. Ende Mai präsentiert es in Prag Uraufführungen von Werken tschechischer und slowakischer Komponisten, Musik etablierter internationaler Komponisten sowie Schlüsselwerke des diesjährigen Composer-in-Residence des Festivals, Sir George Benjamin. »Das Format ›Prague Offspring‹ ist eine wunderbare Initiative des ›Prager Frühling‹, konzentriert es sich doch ganz auf zeitgenössisches Musikschaffen. Die Gelegenheit, über drei Jahre hinweg mit zahlreichen tschechischen Komponisten, dem Festival und dessen Publikum in einen Dialog zu treten, ist eine seltene Möglichkeit, tief in die tschechische Musikkultur einzutauchen und Bande über einen längeren Zeitraum hinweg zu knüpfen«, sagt der Künstlerische Manager und Geschäftsführer des Ensemble Modern, Christian Fausch.
Uraufführungen von Werken junger tschechischer Komponisten
Das von Michael Wendeberg dirigierte Konzert am 30. Mai 2025 wird insgesamt vier Uraufführungen junger tschechischer Komponisten beinhalten. Sie repräsentieren unterschiedliche künstlerische Positionen und decken die ganze Bandbreite dessen ab, was zeitgenössische Komposition heute bedeuten kann. Kombiniert werden diese Werke mit Unsuk Chins Fantaisie mécanique (1994/97). Im zweiten Konzert am 31. Mai 2025, das Sir George Benjamin dirigiert, wird ein umfangreiches Ensemblewerk von Slavomír Hořínka im Blickpunkt stehen. Eingerahmt wird die tschechische Uraufführung von zwei Werken der englischen Gegenwartsmusik, die sich an der Schwelle von Gesang und Instrumentalklang bewegen: Oliver Knussens Songs without Voices (1992) und George Benjamins Into the Little Hill (2006), das erste Bühnenwerk des theateraffinen Komponisten, wird als Höhepunkt der Prager Konzertaktivitäten in einer konzertanten Fassung zur Aufführung kommen.
Masterclasses, Lectures, Komponistengespräche und öffentliche Proben
Neben den Konzerten, Lectures, Komponistengesprächen und Masterclasses für junge Instrumentalisten werden die Reading Lessons ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit sein. Hier erhalten drei ausgewählte Kompositionsstudierende die Möglichkeit, eigens für diesen Anlass komponierte Stücke für kleinere Ensemblebesetzungen in von Michael Wendeberg geleiteten öffentlichen Proben mit dem Ensemble Modern zu erarbeiten.
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