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Meldung vom 09.03.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Pianistin Gabriela Montero gibt ihr DSO-Debüt

Die venezolanische Pianistin führt ihr "Latin Concerto" auf

Ein Hauch von Jazz liegt in der Luft, wenn das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) mit Dirigent Patrick Hahn am Sonntag, den 23. März die Ouvertüre von George Gershwins Girl Crazy-Musical und Duke Ellingtons Harlem auf die Philharmonie-Bühne bringt. Im Kontrast dazu erklingt vom Jazz-Enthusiasten Claude Debussy dessen impressionistisches Schlüsselwerk, die symphonischen Skizzen La mer. Im Zentrum des Abends gibt die Pianistin und Komponistin Gabriela Montero ihr DSO-Debüt mit ihrem Klavierkonzert Latin Concerto.

Debüt mit eigenem Werk

In George Gershwins Musical Girl Crazy, mit dessen Ouvertüre der Dirigent Patrick Hahn das Konzertprogramm eröffnet, teilten sich einst Jazzgrößen wie Benny Goodman, Glenn Miller und Gene Krupa die Bühne mit Hollywood-Ikone Ginger Rogers. Ähnlich beschwingt schließt sich Gabriela Monteros expressives Latin Concerto an. Den virtuosen Solopart ihres Klavierkonzerts übernimmt sie selbst und begeht damit ihren Einstand beim DSO. Im zweiten Teil des Abends steht zu Beginn die symphonische Harlem-Suite des Jazzmusikers und Komponisten Duke Ellington, gefolgt von Claude Debussys La mer. In den drei von ihm als »Skizzen« und mit programmatischen Titeln versehenen Sätzen übersetzte Debussy Klang und Bewegung des Meeres in seine musikalische Sprache und schuf mit deren kunstvoller Rhythmik und schier endloser Farbenpracht ein Schlüsselwerk des Impressionismus.

Engagierte Künstlerin

Die venezolanische Pianistin Gabriela Montero konzertiert als Solistin und Kammermusikerin regelmäßig mit den bedeutenden nordamerikanischen und europäischen Orchestern bspw. in der Carnegie Hall, dem Wiener Konzerthaus, der Berliner Philharmonie, dem Amsterdamer Concertgebouw oder bei Festivals in London, Salzburg, Luzern und Lugano. Sie ist u. a. Preisträgerin des Latin Grammy und auch als Komponistin gefragt. Ihr musikalisches Schaffen ist eng verknüpft mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Engagement für Menschenrechte.

Versierter Dirigent

Der österreichische Dirigent, Komponist und Pianist Patrick Hahn amtiert seit der Saison 2021/2022 als Generalmusikdirektor des Wuppertaler Sinfonieorchesters und ist Erster Gastdirigent beim Münchner Rundfunkorchester. Am Dirigierpult ist er sowohl im Konzert- als auch im Opernrepertoire zu Hause. Er arbeitet mit renommierten Klangkörpern wie den Bamberger Symphonikern und dem BR-Symphonieorchester und leitete bereits Musiktheaterproduktionen etwa an der Bayerischen und Hamburger Staatsoper sowie, mit einer eigens komponierten Jugendoper, bei den Salzburger Festspielen. Beim DSO debütierte er im April 2023.

So 23.03.25, 20 Uhr, Philharmonie Berlin

Konzertkarten sind von 21 € bis 69 € online erhältlich unter dso-berlin.de, im Büro des DSO-Besucherservice (Charlottenstr. 56, 10117 Berlin), telefonisch unter T 030 20 29 87 11 oder per E-Mail an tickets@dso-berlin.de

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