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Meldung vom 12.12.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Revue-Operette "Casanova" an der Staatsoper Stuttgart

Premiere am 22. Dezember um 18.00 Uhr

Ein ebenso populärer wie ambivalenter Stoff, der zahlreiche Assoziationen weckt: Casanova. Der Regisseur Marco Štorman widmet sich der Revue-Operette der 20er Jahre und bringt am 22. Dezember Johann Strauss‘/Ralph Benatzkys opulente wie extravagante Operette Casanova zur Premiere an der Staatsoper Stuttgart. Die musikalische Leitung übernimmt Generalmusikdirektor Cornelius Meister. Michael Mayes übernimmt die Rolle des Casanova. Esther Dierkes ist als Laura zu erleben. Die Rolle der Barberina wird in drei verschiedenen Ausprägungen interpretiert: von Maria Theresa Ullrich (Gesang), Cassie Augusta Jørgensen (Tanz) und Maartje Teussink (Instrumente). Kai Kluge, Elmar Gilbertsson, Moritz Kallenberg, Johannes Kammler und Florian Hartmann übernehmen den Part der Comedian Harmonists, die bei der Uraufführung 1928 ihren ersten öffentlichen Auftritt hatten.

Klänge der 20er Jahre

Der Komponist Ralph Benatzky sowie der Regisseur und Choreograf Erik Charrell prägten in den 20er Jahren im Metropol-Theater in Berlin entscheidend die Entwicklung und Erneuerung der Operette und Revue und verbanden Elemente beider Gattungen auf innovative Weise zur Revue-Operette. Für Casanova verwendete Benatzky Teile aus Johann Strauss‘ Operette Cagliostro in Wien sowie weniger bekannte Werke des Komponisten, arrangierte sie neu und erweiterte sie um das Instrumentarium und Klänge der 20er Jahre.

Spielerisches Experiment

Marco Štorman verbindet in seiner Inszenierung Benatzkys Arrangements mit einem Text von Judith Schalansky. Auszüge aus Sapphos Liebeslieder aus Verzeichnis einiger Verluste, die die antike Dichterin Sappho thematisieren, verleihen dem Werk eine zusätzliche Dimension. So wird Casanova zu einem spielerischen Experiment mit Identitäten, Oberflächen und den Bildern von Männlichkeit, Weiblichkeit und allem, was dazwischenliegt.

Intendant Viktor Schoner: „‚Revue ne va plus‘ zieht sich als Motto durch unsere Neuproduktion – als lustvolles Mission Statement für eine eigentlich aus der Zeit gefallene Kunstform, die aber dennoch quicklebendig ist – opulent, rauschhaft und vor allem sehr amüsant.“

Johann Strauss/Ralph Benatzky: Casanova

Premiere: Sonntag, 22. Dezember 2024, 18 Uhr

Weitere Vorstellungen: 28. / 30. Dezember 2024

3. / 7. / 17. / 25. Januar 2025

8. Februar 2025

Weitere Informationen und Tickets unter www.staatsoper-stuttgart.de

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