Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
"Die Schöne Magelone" mit Konstantin Krimmel und Wolfram Rieger
Konzert mit Brigitte Fassbaender (Sprecherin) in der Liederhalle Stuttgart
Am Sonntag, den 10. November 2024 erwartet die Internationale Hugo-Wolf-Akadiemie Stutgart um 18 Uhr den frisch gekürten „Sänger des Jahres“ (OPUS Klassik) Konstantin Krimmel, die legendäre Brigitte Fassbaender und der nicht minder häufig ausgezeichnete Pianisten Wolfram Rieger auf der Bühne des Mozart-Saals in der Stuttgarter Liederhalle! Auch wenn Brigitte Fassbaender Wirken mittlerweile als Regisseurin in erster Linie hinter bzw. vor der Bühne stattfindet und ihre Auftritte vor Publikum mittlerweile rare Kostbarkeiten sind, konnte die IHWA sie erneut für einen Abend im Rahmen ihres Programmes gewinnen: Nach zwei Melodramen-Programmen steht bei diesem dritten Stuttgarter Gastspiel Johannes Brahms‘ „wundersame Liebesgeschichte“ Die Schöne Magelone op. 33 auf dem Programm.
Brigitte Fassbaender wird die Tiek’schen Texte lesen, die 15 Romanzen, die Johannes Brahms in den 1860er Jahren dazu komponierte, werden von dem allerorts als bester Liedinterpret der neuen Generation gefeierten Bariton Konstantin Krimmel und von dem wohl feinsinnigsten aller Liedpianisten Wolfram Rieger interpretiert. Für Konstantin Krimmel ist dieser Abend ein absolutes Heimspiel, studierte der deutsch-rumänische Sänger, der in Ulm aufgewachsen ist, doch bis 2020 Gesang an der hiesigen Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.
Johannes Brahms, Die Schöne Magelone op. 33
Konstant Krimmel (Bariton), Wolfgang Rieger (Klavier)
Brigitte Fassbaender (Sprecherin)
10. November um 18.00 Uhr
Liederhallle Stuttgart, Mozart-Saal
Kartenreservierung: Telefon 0711.72233699 oder karten@ihwa.de
Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026
Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.
Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten
Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.
Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser
Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.
Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen
Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.