Sonderkonzert zu den »Richard Strauss-Tagen«
Sir Antonio Pappano dirigiert Werke von Richard Strauss und Max Reger
Ein Highlight der aktuellen Konzertsaison erwartet das Publikum mit dem Sonderkonzert im Rahmen der »Richard Strauss-Tage« in der Semperoper. Sir Antonio Pappano, für seine charismatischen Dirigate und seine inspirierenden Darbietungen weltweit geschätzt, widmet sich mit der Staatskapelle Dresden Strauss’ kühner Tondichtung Don Quixote und ergänzt das Programm um Max Regers berühmte Mozart-Variationen.
In seiner Tondichtung Don Quixote erweitert Richard Strauss die Grenzen der Symphonischen Dichtung. Als Variationswerk angelegt tragen die »Fantastischen Variationen über ein Thema ritterlichen Charakters« zugleich Züge eines Instrumentalkonzerts: Das Solo-Cello verkörpert den Don Quixote, seinen Begleiter Sancho Panza repräsentiert die Solo-Bratsche. Um der virtuosen Cellopartie gerecht zu werden, wurde schon zur Uraufführung im März 1898 durch das Kölner Gürzenich-Orchester niemand Geringeres als Friedrich Grützmacher, der damalige Solocellist der Königlichen musikalischen Kapelle aus Dresden geholt. Im kommenden Sonderkonzert übernehmen die solistischen Aufgaben mit Norbert Anger, Konzertmeister der Violoncelli, und dem Solobratscher Florian Richter zwei Kapellmitglieder.
Vielgestaltige Mozart-Variationen
Für Max Reger war »allein Richard Strauss der Zeitgenosse, mit dem er sich vergleichen wollte«. Doch vor allem seine Orchestermusiken wurden zunächst als sperrig wahrgenommen. Diese Rezeption hat sich im Laufe der Zeit jedoch gewandelt, nicht zuletzt durch den energischen Einsatz des ehemaligen Dresdner GMDs Fritz Busch. Regers berühmte Mozart-Variationen zählen heute zu den meistgespielten Werken des Komponisten. Mit der üppigen Instrumentierung und den vielgestaltigen Veränderungen des Themas aus Mozarts bekannter Sonate Nr. 11 A-Dur KV 331 führt Reger selbstbewusst vor, was er aus einem einfachen musikalischen Gedanken zu formen imstande ist.
Dirigent mit großem musikalischen Hintergrund
Sir Antonio Pappano ist designierter Chefdirigent des London Symphony Orchestra, seit 2002 Musikdirektor des Royal Opera House Covent Garden und Music Director Emeritus des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, dem er von 2005 bis 2023 als Musikdirektor vorstand. Nach Assistenzdirigaten an den wichtigsten Opernhäusern Europas und Nordamerikas wurde Pappano 1990 zum Musikdirektor der Osloer Den Norske Opera ernannt und war von 1992 bis 2002 Musikdirektor des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. Bei der Staatskapelle Dresden debütierte er im 12. Symphoniekonzert der Saison 2017/2018. Seit 1995 ist Pappano Exklusivkünstler für Warner Classics. Für seine Aufnahmen erhielt er zahlreiche Preise, darunter den Classic BRIT Award, den ECHO Klassik sowie den BBC Music Magazine und Gramophone Award. 2012 wurde er für seine Verdienste um die Musik zum Knight of the British Empire ernannt.
Sonderkonzert im Rahmen der »Richard Strauss-Tage« in der Semperoper
Samstag, 6. April 2024, 19 Uhr
Sonntag, 7. April 2024, 11 Uhr
Tickets von 20 – 108 € sind erhältlich unter www.staatskapelle-dresden.de sowie im Besucherservice in der Schinkelwache.
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