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Meldung vom 18.01.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Kulturminister Björn Thümler gratuliert: Zehn Jahre Villa Seligmann

Ort der Vermittlung, Erforschung und Dokumentation jüdischer Musik und Kultur

Vor zehn Jahren, am 17. Januar 2012, ging für Musikprofessor Andor Izsák, geboren 1944 im Getto von Budapest, ein Lebenstraum in Erfüllung: die Villa Seligmann wurde festlich wiedereröffnet - und das von ihm gegründete Europäische Zentrum für Jüdische Musik (EZJM) fand hier eine Heimat.

„Mit der Villa Seligmann hat Andor Izsák der jüdischen Kultur und der Vision eines friedlichen Miteinanders von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen ein Zuhause gegeben. Ich gratuliere von Herzen zum zehnten Jahrestag", so Björn Thümler, Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur. „Die Villa Seligmann ist als Ort von Aufführung, Vermittlung, Erforschung und Dokumentation jüdischer Musik und Kultur zu einem Leuchtturm avanciert, der über die Grenzen Niedersachsens hinausstrahlt. Mit ihrem hochkarätigen musikkulturellen Programm und den vielseitigen innovativen Formaten zeigt die Siegmund Seligmann Gesellschaft auch mit Unterstützung durch das Land Niedersachsen generationenübergreifend, wie vielfältig die jüdische Kultur ist, die seit 1700 Jahren einen festen Platz in unserer Gesellschaft hat."

Das Europäische Zentrum für Jüdische Musik (EZJM), das dank der Initiative von Izsák am 9. November 1988 an der Augsburger Universität gegründet worden war, zog 1992 nach Hannover und nahm dort seine Arbeit als Institut der Musikhochschule auf. Als Gründungsdirektor des EZJM suchte Izsák nach geeigneten Räumlichkeiten für seine Sammlung an Büchern, Noten, Tonträgern und die einzige Synagogenorgel, die in der Progromnacht 1938 nicht zerstört wurde und den Holocaust überstanden hat. Auf seine Initiative hin wurde 2006 die Siegmund Seligmann Stiftung ins Leben gerufen. Die frühere Villa des jüdischen Conti-Direktors Siegmund Seligmann, die lange als Musikschule genutzt worden war, wurde Ende 2006 von der Siegmund Seligmann Stiftung erworben und detailgetreu restauriert.

Die Programmgestaltung an diesem Ort der gelebten jüdischen Kultur obliegt der Siegmund Seligmann Gesellschaft e.V. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert den Verein über eine mehrjährige Zielvereinbarung mit jährlich 150.000 Euro. Dr. Sabine Johannsen, Staatssekretärin im MWK, ist Mitglied im Kuratorium der Siegmund Seligmann Stiftung, Eigentümerin der Villa Seligmann. Izsák ist heute Ehrenpräsident der Siegmund Seligmann Stiftung und der Siegmund Seligmann Gesellschaft e.V. sowie des Fördervereins Freunde der Villa Seligmann e. V.

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