Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Vertragsverlängerung zwischen Sony und den Wiener Philharmonikern
Das Wiener Neujahrskonzert und das Sommernachtskonzert erscheinen weiterhin bei Sony Classical
Sony Classical gibt eine signifikante Verlängerung über mehrere Jahre des Vertrags mit den Wiener Philharmonikern für das weltberühmte und immer wieder mit Spannung erwartete Neujahrskonzert bekannt. Das jährliche Konzert der Wiener Philharmoniker, das in diesem Jahr von Daniel Barenboim dirigiert wurde, wird von Sony Classical international und in allen Formaten – digital, CD, Vinyl, DVD und Blu-ray – veröffentlicht. Die bemerkenswerte Vertragsverlängerung gilt auch für das beliebte jährliche Sommernachtskonzert aus dem Schlosspark Schönbrunn, das von Sony Classical ebenfalls in digitaler und physischer Form veröffentlicht wird.
Musikalischer Start ins neue Jahr
Per Hauber, President Sony Classical, dazu: „Die über Jahre gewachsene enge Partnerschaft mit den Wiener Philharmonikern ist für unser Label eine große Ehre und die Vertragserneuerung für viele weitere Jahre eine schöne Bestätigung unserer erfolgreichen Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf fantastische Produktionen und die Möglichkeit jedes Mal aufs Neue die Herausforderung anzunehmen, ein noch breiteres Publikum in einer sich immer schneller wandelnden globalen Medienwelt zu erreichen. Persönlich möchte ich mich bei Herrn Froschauer und Herrn Bladerer für das erneute Vertrauen herzlich bedanken.“
Dem schlossen sich der Vorstandsvorsitzende der Wiener Philharmoniker, der Geiger Daniel Froschauer, und Michael Bladerer, Geschäftsführer und Kontrabassist des Orchesters, an: „Wir freuen uns sehr, dass die Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner Sony fortgesetzt wird. Gerade in herausfordernden Zeiten ist es von größter Bedeutung, kompetente und verlässliche Kooperationspartner zu haben, deren oberste Priorität wie bei uns musikalische Exzellenz ist.“ Das Neujahrskonzert 2022 ist bereits in digitaler Form erschienen und wurde am 14. Januar auf CD veröffentlicht. Auf Vinyl, DVD und Blu-ray ist es ab dem 28. Januar 2022 erhältlich.
Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026
Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.
Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten
Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.
Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser
Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.
Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen
Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.