Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Wegen Corona: Konzertabsage bei den Regensburger Domspatzen
Weihnachtskonzerte im Regensburger Audimax entfallen auch in diesem Jahr
Die Advents- und Weihnachtskonzerte der Regensburger Domspatzen im Regensburger Audimax lassen sich unter den aktuell geltenden Corona-Bedingungen auch in diesem Jahr nicht durchführen und sind abgesagt. Das hat das Chormanagement nun mitgeteilt. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage hagelte es die vergangenen Wochen Stornierungen von Konzertbesuchern. Aktuell gilt für Konzertveranstaltungen die 2G plus-Regel. Geimpfte und Genesene müssten zusätzlich noch einen zertifizierten Corona-Testnachweis mitbringen. Das sei für viele eine zu große Hürde. Außerdem dürften nur 25 Prozent der Besucherplätze belegt werden. Hinzu kommt auch, dass die Chöre in diesen Zeiten täglich um ihre Auftrittsfähigkeit bangen. Quarantänemaßnahmen machen im Falle auch vor den Domspatzen nicht Halt. Vor dem Hintergrund aktuell steigender Infektionszahlen und einer hohen Hospitalisierungsrate erscheint eine Lockerung der geltenden Regeln nicht in Sicht.
Schwere Entscheidung
Aufgrund dieser Situation und der gesetzlichen Rahmenbedingungen ist die Realisierung der traditionellen vorweihnachtlichen Audimax-Konzerte nicht sinnvoll möglich. „Unsere Jungs und wir sind natürlich untröstlich. Wir hatten so sehr gehofft, in diesem Jahr im Advent wieder Weihnachtskonzerte singen zu können“, sagt Domkapellmeister Christian Heiß. Die Domspatzen-Konzerte im Audimax seien für Viele eine liebgewordene Einstimmung auf Advent und Weihnachten. „Corona macht uns in diesem Jahr leider erneut einen Strich durch die Rechnung“, so Heiß. Die Domspatzen hätten Verantwortung für ihre Konzertbesucher und selbstverständlich auch für die Chorsänger und deren Familien. Die Entscheidung zur Absage der Auftritte sei „brutal schwer“ gefallen. Im Blick auf die aktuelle Corona-Lage in unserem Freistaat sei sie aber wohl eine vernünftige Entscheidung.
Nun arbeiten die Chorleiter und das Management mit Hochdruck an alternativen Formaten, die organisatorisch machbar, vernünftig und auch möglich sind. Im Unterschied zum letzten Jahr rechnen die Domspatzen aber fest damit, in den beiden Christmetten (24.12.) und am Weihnachtsfeiertag (25.12.) im Regensburger Dom St. Peter singen zu können.
Audimax-Karten werden erstattet
Die Kosten für bereits gekaufte Karten der Audimax-Konzerte werden dort, wo sie erworben wurden, selbstverständlich erstattet. Die Käufer werden gebeten, sich an die entsprechenden Vorverkaufsstellen zu wenden. Alle, die Online-Tickets gekauft haben, werden von der okticket.de GmbH per E-Mail benachrichtigt.
Termine und Auftritte der Domspatzen finden Sie immer aktuell auf www.domspatzen.de
Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026
Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.
Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten
Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.
Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser
Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.
Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen
Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.