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Meldung vom 30.07.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Summer School Terezín vom 17.-19.8,2021

Vorträge und Konzerte für Studierende aus Deutschland und Tschechien

Das im Jahr 2020 begonnene tschechisch-deutsche Kulturprojekt „Musica non grata“ ist Partner der diesjährigen vom Terezín Composers’ Institute ausgerichteten „Summer School Terezín“ im ehemaligen Konzentrationslager Theresienstadt. Studierende aus Deutschland und Tschechien werden vom 17. bis 19. August gemeinsam in Vorträgen, Gesprächen und Konzerten dem Musikleben NS-verfolgter Künstlerinnen und Künstler nachpüren. Insgesamt werden rund 25 Studierende der Hochschule für Musik und Tanz Köln und der Masaryk Universität Brno dabei sein. Den Abschluss bildet am 19. August ein Konzert in der Deutschen Botschaft in Prag.

Künstlerische und wissenschaftliche Auseinandersetzung

Bei der „Summer School Terezín“ sind Vorträge von Studierenden und internationalen Dozenten geplant, darunter u. a. Dr. Tomáš Kraus (Sekretär der Föderation der jüdischen Gemeinden in der Tschechischen Republik). Musikalisch stehen u. a. Werke von „Theresienstädter Komponisten“ wie Viktor Ullmann, Gideon Klein, Hans Krása, Pavel Haas und Erwin Schulhoff auf dem Programm, ebenso von Alban Berg, Ernst Bachrich, Mieczyslaw Weinberg und Alexander Zemlinsky. Auch Musik der Komponistinnen Maria Herz, Ilse Weber und Vítězslava Kaprálová wird erklingen.

Das Programm der „Summer School Terezín“ wird gestaltet von Prof. Dr. Lubomír Spurný, Dr. Kai Hinrich Müller und Prof. Dr. Florence Millet. Die Konzerte der Studierenden und Lehrenden der Hochschule für Musik und Tanz Köln werden in Zusammenarbeit mit der Initiative „EchoSpore“ der Stiftung Lichterfeld und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt, die sich der Wiederentdeckung verfolgter Künstlerinnen und Künstler widmet.

Anlässlich des Gedenkens an die Errichtung des Konzentrationslagers Theresienstadt vor 80 Jahren veranstaltet „Musica non grata“ mehrere Konzerte in Prag.

„Musica non grata“ ist ein internationales Musik- und Kulturprojekt der Tschechischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland, das vom Nationaltheater organisiert und von der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland finanziell unterstützt wird. Mehr Informationen zum Projekt „Musica non grata“ finden Sie auf: www.musicanongrata.com

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