Großzügige Spenden der Theaterfreunde Kiel für die Nachwuchsarbeit
Unterstützung für die Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen
Die Theaterfreunde-Kiel-Alltagsmaske war in den vergangenen Monaten ein echter Verkaufsschlager und brachte der Gesellschaft der Freunde des Theater in Kiel e.V. 2.200 Euro an Spenden ein, die die Theaterfreunde nun für die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit an die Akademien am Theater Kiel e.V. spendeten. Sichtlich erfreut über die unerwartete Unterstützung ihrer Arbeit zeigten sich GMD Benjamin Reiners, Vorsitzender der Akademien, und Bianca Dahlkemper, die für die Organisation zuständig ist, bei der Überreichung des Schecks durch Dr. Falk Baus, den Vorsitzenden der Theaterfreunde. »Die Arbeit der Akademien ist ein wichtiger Baustein der Verbindung zu den jungen Menschen und daher für uns am Theater sehr wichtig. Es ist ein Herzensanliegen für mich, deshalb danke ich den Theaterfreunden sehr für ihrer Unterstützung!«, freute sich Benjamin Reiners. Die Zuwendung soll insbesondere der Chor- und Ballettakademie zu Gute kommen. Es soll in eigenes Equipment für professionellere Online-Chorproben investiert werden, da Laienchöre noch immer nicht in größeren Gruppen proben dürfen. Die Ballettakademie nutzt einen Teil des Geldes für die Anmietung eines Probenraumes, was durch den Wasserschaden im schwarzen Anbau des Opernhauses für einen längeren Zeitraum notwendig geworden war.
Spende für die Theaterpädagogik des Jungen Theaters
Ebenfalls freuen konnte sich in der vergangenen Woche die Theaterpädagogik des Jungen Theaters im Werftpark. Sie erhielt in diesem Jahr den mit 2.000 Euro dotierten Nachwuchspreis der Theaterfreunde. Die vier Spielclubs für verschiedene Altersgruppen von sechs Jahren bis ins Studierenden-/ Auszubildendenalter bieten den Teilnehmenden eine Plattform, sich selbst mit ästhetischer Praxis, ihrer Umwelt und dem aktuellen Zeitgeschehen auseinanderzusetzen. Um eine größtmögliche Zugangsgerechtigkeit zu ermöglichen, sind die Angebote für die jungen Menschen kostenfrei. Die Pandemie stellt die Vermittlerinnen, deren Arbeit von Begegnung und dem gemeinsamen Schaffen und Erleben lebt, vor große Herausforderungen. Alle Clubs treffen sich seit einem Jahr im Netz und erproben die Möglichkeiten des Internets. Das Preisgeld soll – sobald dies wieder möglich und sicher ist – den Teilnehmenden die Chance bieten nach langer Zeit der Kontaktbeschränkungen, die künstlerische und menschliche Auseinandersetzung im direkten Austausch wieder aufzunehmen. Um dies zu verwirklichen, soll es mehrtägige Proben mit Übernachtung geben. »Wir freuen uns darauf, Zeit und Nähe miteinander teilen, gemeinsam erleben, gemeinsam erfahren zu dürfen«, so Theaterpädagogin Marie Kienecker. Kollegin Nina Hensel ergänzt: »Ein solcher Ausflug kann Ausgangspunkt sein, den Funken für ein wiedererwachendes kreatives Feuer zu entfachen.«
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