Debüt im Deutschlandfunk Kultur
Eliot Quartett mit Werken von Webern, Mozart und Grieg in seinem Radiodebüt
Das für diese Woche geplante Debütkonzert mit dem Marmen Quartet wird aus aktuellem Anlass auf den 4. April 2022 verschoben, sofern die Quarantänebestimmungen eine Anreise des Ensembles dann wieder zulassen. Stattdessen ist am Dienstag, dem 19. Januar ab 20.03 Uhr im Programm von Deutschlandfunk Kultur ein Konzert des Eliot Quartetts mit Werken von Anton Webern, Wolfgang Amadeus Mozart und Edvard Grieg zu hören, das am Tag zuvor in der Jesus- Christus-Kirche in Berlin-Dahlem ohne Publikum aufgezeichnet wurde.
Nach seiner Gründung 2014 konnte das Eliot Quartett spätestens 2018 eindrucksvoll auf sich aufmerksam machen: Nach seinem Debüt im Mozarteum Salzburg zur Eröffnung der Mozart-Wochen konnte das Ensemble gleich bei vier renommierten Kammermusikwettbewerben Preise gewinnen, beim Mozartwettbewerb Salzburg, beim Melbourne International Music Competition, beim Deutschen Musikwettbewerb sowie beim Karol Szymanowski Competition. Neben seiner künstlerischen Ausbildung bei Hubert Buchberger und Tim Vogler in Frankfurt sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid in der Meisterklasse von Günter Pichler erhält das Eliot Quartett wichtige Anregungen aus der Zusammenarbeit mit Alfred Brendel. Darüber hinaus sind die vier Musiker Stipendiaten der Villa Musica Rheinland-Pfalz und arbeiteten in Meisterkursen mit Künstlern wie Valentin Erben, Oliver Wille und dem Mandelring Quartett. Neben einer eigenen Konzertreihe hat das Eliot Quartett mittlerweile eine rege Konzerttätigkeit etabliert.
Eliot Quartett: Dienstag, 19. Januar 2021, 20.03 Uhr im Programm von Deutschlandfunk Kultur. Aufzeichnung vom 18. Januar aus der Jesus-Christus-Kirche in Berlin-Dahlem
„RIAS stellt vor“
Das „Debüt im Deutschlandfunk Kultur“ gehört zu den traditionsreichsten Konzertreihen im deutschen Hörfunk. Junge vielversprechende Dirigentinnen und Dirigenten, Instrumentalistinnen und Instrumentalisten und Ensembles, denen eine eindrucksvolle Karriere zuzutrauen ist, präsentieren sich im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie oder gemeinsam mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin auf großer Bühne. Gegründet im Jahr 1959 unter dem Namen „RIAS stellt vor“, kann die Konzertreihe auf eine lange Liste von Debütanten zurückblicken, die später zu einer Weltkarriere ansetzten, darunter Jacqueline Du Pré und Daniel Barenboim (beide 1963), Jessye Norman (1969) und Simon Rattle (1977), Jewgenij Kissin (1987) und Cecilia Bartoli (1988), Daniel Hope (1993) und Renaud Capuçon (2000), Tugan Sokhiev (2003) und Daniil Trifonov (2013).
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