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Meldung vom 01.12.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Bregenzer Festspiele: Vorbereitung auf die Saison 2021

Die Festspiele feiern 2021 ihr 75-jähriges Jubiläum

Nach Absage des Festivalsommers 2020 aufgrund der COVID-19-Maßnahmen bereiten die Bregenzer Festspiele derzeit die nächstjährige Saison vor. Ein Großteil des Programms konnte auf 2021 verschoben werden, darunter das Spiel auf dem See Rigoletto und die Oper im Festspielhaus Nero, die am 21. Juli die 75. Festspielsaison eröffnet. Anstelle des regulären Spielplans präsentierten die Bregenzer Festspiele im vergangenen August die achttägige Veranstaltungsreihe Festtage im Festspielhaus. Das ursprünglich für 2021 und 2022 vorgesehene Spiel auf dem See Madame Butterfly wurde auf die Jahre 2022 und 2023 verschoben.

28 Rigoletto-Aufführungen

Eine gleichermaßen spektakuläre wie berührende Inszenierung mit klug geschaffenem Raum für intime Szenen und dem Effekt der großen Show, bei dem eine aufwendige Bühnentechnik stets dem künstlerischen Ideal dient: Mit der um ein Jahr verschobenen Wiederaufnahme-Premiere von Rigoletto steht die 2019 erstmals bei dem Sommerfestival gezeigte Oper im kommenden Jahr erneut auf dem Spielplan. Das Werk von Giuseppe Verdi in der Regie von Philipp Stölzl wird in der kommenden Saison an 28 Abenden gezeigt, es sind maximal rund 203.000 Karten aufgelegt (inkl. Generalprobe und crossculture night). Am Pult der Wiener Symphoniker dirigiert mit Julia Jones erstmals eine Frau das Spiel auf dem See. Derzeit sind rund 135.000 Tickets für Rigoletto gebucht.

Insgesamt sind für den kommenden Sommer maximal knapp 230.000 Tickets aufgelegt. Die tatsächliche Platzkapazität der Seetribüne und aller weiteren Spielorte hängt von den im Juli und August 2021 geltenden Regelungen zu COVID-19 ab.

Festspielpräsident: Optimismus und Zuversicht

„Wir blicken mit Optimismus und Zuversicht auf das kommende Jahr und den nächstjährigen Festspielsommer. Mit einem vielfältigen, breiten und inspirierenden Programm möchten wir unsere Besucher in der Jubiläumssaison begeistern. Mein Dank gebührt den Künstlerinnen und Künstlern, unserem Publikum, den Mitarbeitenden sowie allen anderen Beteiligten und unseren Partnern für den Zusammenhalt in dieser herausfordernden Zeit“, sagt Festspielpräsident Hans-Peter Metzler.

„75 Jahre Bregenzer Festspiele bedeuten gleichzeitig eine 75-jährige Zusammenarbeit mit den Wiener Symphonikern, die mit ihrem neuen Chefdirigenten Andrés Orozco-Estrada auftreten werden. Deshalb stehen zwei Konzerte ‚unseres‘ Orchesters im Mittelpunkt des Jubiläums. Richard Wagners Das Rheingold als eine Hommage an den Bodensee, den der Rhein nicht nur durchfließt, sondern auch inspiriert und belebt. Dieses besondere Konzert wird in einer halbszenischen Fassung von Johannes Erath präsentiert. Weiters steht Joseph Haydns Oratorium Die Schöpfung mit dem Bregenzer Festspielchor, dem Kornmarktchor und weiteren Sängerinnen und Sängern aus der Gegend am Programm. Diese starke Verbindung zur Region und zu den Beteiligten macht – wenngleich wir zahlreiches internationales Publikum begrüßen – die spezielle Kraft der Festspiele aus. Wenn Sie das Programm 2021 studieren, werden Sie noch weitere Besonderheiten entdecken können“, sagt Festspiel-Intendantin Elisabeth Sobotka.

Der Kaufmännische Direktor Michael Diem: „Dank des überwiegenden Anteils der Umbuchungen der Besucher von 2020 auf die Spielsaison 2021, der Treue der Sponsoren und der Verlässlichkeit der Subventionsgeber konnten die Bregenzer Festspiele zum 75. Geburtstag eines der umfangreichsten Programme vorbereiten.“

Olivier Tambosi inszeniert Nero

Drinnen im Festspielhaus breitet sich der historische Stoff um den römischen Kaiser Nero als opulentes Musiktheater aus. In Arrigo Boitos Oper tritt er als schillernde und zwielichtige Gestalt auf. Das 1924 an der Mailänder Scala posthum uraufgeführte Werk eröffnet am 21. Juli die 75. Festspielsaison am Bodensee. Boitos Libretti, unter anderem für Giuseppe Verdis Otello und Falstaff, zählen zu den herausragenden Schöpfungen der Operngeschichte. Er schrieb auch das Textbuch zu Franco Faccios Oper Hamlet, die 2016 in der Inszenierung von Olivier Tambosi bei den Bregenzer Festspielen zu erleben war. Für die Regie von Nero konnte Tambosi erneut gewonnen werden. Dirk Kaftan dirigiert die Wiener Symphoniker. Weitere Infos unter www.bregenzerfestspiele.com

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