Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Ein Abend im Zeichen der Wiener Klassik
Sinfoniekonzert mit Tillmann Höfs, Fruchthalle Kaiserslautern
Im Sinfoniekonzert am Freitag, 30. Oktober 2020, um 20:00 Uhr in der Fruchthalle Kaiserslautern, debütiert der junge Hornist Tillmann Höfs bei der Deutschen Radio Philharmonie unter Leitung von Ulrich Kern. Eine Einführung mit Dr. Burkhard Egdorf findet um 19:15 Uhr im Roten Saal statt. Den Anfang macht Mozarts Sinfonie D-Dur KV 196/121, gefolgt von einem der ganz großen Repertoirestücke für Horn – dem Hornkonzert Nr. 4 Es-Dur KV 495 von Wolfgang Amadeus Mozart, gespielt von Tillmann Höfs.
Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, erlernte Tillmann Höfs bereits im frühesten Kindheitsalter Trompete und wechselte als Jugendlicher zum Horn, mit dem er seither seine persönliche Erfolgsstory schreibt. Unter anderem ist er Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs 2017. Nach der Haydn-Fantasie Der Weg nach Eisenstadt von Günther Bialas aus dem Jahr 1980 wirft Joseph Haydns Sinfonie Nr. 83 La Poule ein weiteres Schlaglicht auf die Wiener Klassik. Mit Joseph Haydn beginnt die Ära der modernen Sinfonie. Zwischen 1759 und 1794 komponierte er 104 Werke für diese Gattung. Dabei war er originell und geistreich, er liebte den hintersinnigen Witz. Kein Wunder, dass man einigen seiner Sinfonien später zum Teil kuriose Namen gegeben hat: So heißt die Sinfonie Nr. 83, die er 1785 für eine Pariser Konzertreihe geschrieben hat, La Poule, das Huhn, was sich auf das gackernde zweite Thema im ersten Satz bezieht.
Das Konzert findet mit Pause statt!
Freitag, 30.10.2020, Sinfoniekonzert in der Fruchthalle, 19:15 Uhr: Einführung im Roten Saal: Dr. Burkhard Egdorf, 20:00 Uhr: Konzert
Karten von 27,50 bis 10,50 Euro gibt es im Vorverkauf in der Tourist-Information, Fruchthallstr. 14, Tel. 0631 365-2316; im Pop Shop Kaiserslautern, Tel. 0631 64725; Thalia Ticketservice, Tel. 0631 36219-814 und bei allen weiteren VVK-Stellen (Ticket-Hotline: 01806-57 00 00), im Internet unter www.eventim.deund von zuhause aus mit ‚ticketdirect‘ über www.eventim.de. Auch telefonische Bestellungen sind möglich. Die Karten gehen Ihnen dann per Post zu.
Konzerte mit Pianist Emanuel Ax am 16. und 18. April 2026
Mit Mieczysław Weinbergs Burattino und das goldene Schlüsselchen: Orchestersuite Nr. 4 op. 55d und Auszügen aus Sergej Prokofjews Romeo und Julia op. 64 wird Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla in den Konzerten vom 16. bis 18. April erstmalig am Pult der Berliner Philharmoniker stehen. Das Programm wird von John Williams‘ Konzert für Klavier und Orchester ergänzt, mit Emanuel Ax als Solist.
Er wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten
Marco Medved hat die Berufung zum neuen Chordirektor der Deutschen Oper Berlin angenommen hat und wird sein Amt im August 2026 als Nachfolger von Jeremy Bines antreten. Der Mailänder Marco Medved genoss am Konservatorium Giuseppe Verdi eine exzellente Ausbildung in Klavier, Komposition, Chor- und Orchesterleitung, die er mit Auszeichnung abschloss. Seither verfügt er nach Leitungspositionen bei den Tiroler Festspielen Erl, beim National Centre for Performing Arts in Peking, den Festspielen Südtirol von Toblach, den Opern in Köln und Bonn und zuletzt am Teatro Petruzzelli in Bari über breit gefächerte Erfahrungen als Chordirektor im Opernbetrieb.
Theatermanagerin Karin Bergmann folgt auf Markus Hinterhäuser
Nachdem Intendant Markus Hinterhäuser nach wochelangem Streit mit dem Festspielkuratorium sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatte, übernimmt die Theatermanagerin Karin Bergmann vorläufig bis 2027 die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele. Die 1953 in Recklnghausen geborene Kulturmanagerin ist eine gute Wahl und bringt reichlich Erfahrung mit. Von 20214 bis 2019 leitete sie als erste Frau erfolgreich das Wiener Burgtheater und war als Schauspielchefin der Salzburger Festspiele im Gespräch.
Ältester deutscher Jazz-Preis, zum 46. Mal verliehen
Der gemeinsam vom Land Rheinland-Pfalz und dem Südwestrundfunk vergebene SWR Jazzpreis geht 2026 an die Pianistin Olga Reznichenko. Die Preisvergabe findet am 31. Oktober 2026 im Rahmen des Festivals Enjoy Jazz im BASF Gesellschaftshaus in Ludwigshafen statt. In der Jurybegründung heißt es: „Bewegung! Das scheint ein Credo von Olga Reznichenko zu sein. Extrem aktiv und extrem vielseitig gestaltet die Pianistin den Sound des aktuellen Jazz aus Deutschland maßgeblich mit. O.R.T. heißt ihr langjähriges Trio (mit Lorenz Heigenhuber und Maximilian Stadtfeld), man kann sie aber darüber hinaus auch an sehr vielen anderen musikalischen Orten treffen.