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Meldung vom 19.10.2019

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

BR-KLASSIK/musica viva: Galina Ustwolskaja zum 100. Geburtstag

Zum 100. Geburtstag von Galina Ustwolskaja widmet die musica viva gemeinsam mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks der berühmten russischen Komponistin ein Sonderkonzert. Mitglieder des BRSO präsentieren Ustwolskajas großen Zyklus Triade. Der Cellist Nicolas Altstaedt eröffnet den Konzertabend mit Solowerken von Henri Dutilleux und Johann Sebastian Bach. Das Sonderkonzert findet statt am Donnerstag, 21. November 2019 um 20.00 Uhr im Herkulessaal der Münchner Residenz.

In diesem Jahr wäre die 2006 verstorbene russische Komponistin Galina Ustwolskaja 100 Jahre alt geworden. Sie gehört zu den bedeutendsten Komponistinnen und Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts, obwohl ihre Werke im internationalen Musikleben erst während der 1990er-Jahre bekannt wurden. Galina Ustwolskaja war Kompositionsschülerin von Dmitrij Schostakowitsch, und ihr galt seine größte Bewunderung. Als er musikalische Themen von Ustwolskaja in seine eigenen Werke aufnahm, soll er gesagt haben: "Nicht ich habe dich beeinflusst, sondern du mich".

Die Musik der aus St. Petersburg stammenden Komponistin ist so eigenartig wie kompromisslos. Sie bedient sich archaischer Stilmittel, die an den psalmodierenden Gesang der russisch-orthodoxen Kirche erinnern, und lotet extreme dynamische und agogische Kontraste aus. Einzigartig und von großer skulpturaler Kraft sind auch die Orchesterformationen, die ihre Werke fordern.

Beim musica viva-Sonderkonzert führen die Musikerinnen und Musiker des Symphonieorchesters des BR die auf internationalen Konzertbühnen nur selten zu erlebende Ensemble-Trilogie Triade auf: Die groß dimensionierte und höchst expressive Triade, ein Ausnahmewerk ersten Ranges, entstand in den Jahren 1970 bis 1975 und besteht aus den Sätzen Dona nobis pacem, Dies irae und dem Benedictus qui venit. Das Werk zählt zu den wichtigsten Kompositionen spiritueller Musik des 20. Jahrhunderts und unserer Gegenwart.

Eröffnet wird das Konzert durch zwei Werke für Violoncello solo: Der Cellist Nicolas Altstaedt ist zu Gast mit den Trois Strophes sur le nom de Sacher von Henri Dutilleux und der Suite für Violoncello solo Nr. 5 von Johann Sebastian Bach.

Ausstrahlung: BR-KLASSIK zeichnet das Konzert auf, ausgestrahlt wird es im Radio am Donnerstag, 5. Dezember 2019, um 22.05 Uhr.

Weitere Informationen unter www.br-musica-viva.de.

Karten: BRticket www.shop.br-ticket.de, Tel. 0800 5900-594 (gebührenfrei) sowie München Ticket, Tel.089/54818181.

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