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Meldung vom 21.09.2019

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Basel Sinfonietta gastiert beim Warschauer Herbst

Am kommenden Sonntag, 22. September, um 19.30 Uhr tritt die Basel Sinfonietta unter ihrem Prinicpal Conductor Baldur Brönnimann im Witold-Lutosławski-Konzert Studio in der polnischen Hauptstadt Warschau auf. Das Gastspiel findet im Rahmen des 62. Internationalen Festival für zeitgenössische Musik Warschauer Herbst statt, wo die Basel Sinfonietta in Kooperation mit Culturescapes Polen 2019 ihr Debut gibt.

Das auf zeitgenössische Musik spezialisierte Orchester aus der Stadt am Rheinknie präsentiert in der Metropole an der Weichsel einen für das Profil der Basel Sinfonietta sinnbildlichen Abend: es erklingen ausschließlich Uraufführungen und polnische Erstaufführungen für großes Orchester von jungen Komponistinnen und Komponisten aus der Schweiz und Polen.

Beim Warschauer Herbst spielt die Basel Sinfonietta zu einer binationalen Polonaise auf: Mit tänzerischen Tönen der Schweizer Komponistin Cécile Marti (Jg. 1973), die in ihrem von der Basel Sinfonietta in Auftrag gegebenen und von der Kulturstiftung Pro Helvetia und der UBS Kulturstiftung finanzierten Werk Seeing Time 1 – Part of the Ballet zeitliche Abläufe skulptural choreografiert und dabei ihre eigene Geschichte erzählt. Mit trügerischen Klangbildern des polnischen Komponisten Piotr Roemr (Jg. 1988), dessen Werk Fantasma für Orchester und Elektronik ebenfalls als Uraufführung erklingt. Und mit der Premiere des flüsterhafen Flötenkonzerts «Absusurrus des polnischen Komponisten Paweł Hendrich (Jg. 1988) mit dem Solisten Łukasz Długosz, einem der renommiertesten Flötisten Polens.

Das Werk Rein der Schweizer Komponistin Katharina Rosenberger Jg. 1971), das die Basel Sinfonietta soeben an ihrem 1. Abo-Konzert in Basel uraufgeführt hat, wird den Rhein musikalisch durch den Warschauer Herbst fliessen lassen. Und das sich auf Grundelemente der Rhetorik beziehende Werk Exordium des schweizerisch-italienischen Komponisten Oscar Bianchi (Jg. 1975) wird im Festivalprogramm als Aufforderung interpretiert, zum sozialen Gespräch zurückzukehren «als Gegenmittel gegen Populismus und Medienmanipulation. Sei doch gerade dieses Konzert, das fünf verschiedene Musiksprachen und fünf verschiedene Themen zusammenbringe, so die Veranstalter weiter, das Ergebnis langer und effektiver Gespräche, das schöne Unterfangen eine polnisch-schweizerische Sprache zu finden, das Bemühen, alles zu hören.

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