Tzimon Barto mit Klavierkonzerten von Bartók beim DSO Berlin
Die Trias der Bartók’schen Klavierkonzerte mit Christoph Eschenbach und Tzimon Barto findet am 2. Juni ihre Vervollständigung durch die gemeinsame Interpretation des Ersten und Dritten. Unterschiedlicher könnten die beiden Werke kaum sein: Das Erste nutzt das Klavier als Schlaginstrument, zeitgenössische Tendenzen fanden in ihm ebenso Eingang wie die Auseinandersetzung mit barocker Kontrapunktik und osteuropäischer Folklore. Das Dritte hingegen verzichtet auf Klangschärfe und Dissonanz, erscheint in schwereloser, beinahe heiterer Entrücktheit. Bartók widmete das Konzert, welches das letzte Werk des todkranken Komponisten werden sollte, seiner Frau, der ungarischen Pianistin Ditta Pásztory. Zwischen den beiden Monolithen der Klavierliteratur platziert Eschenbach, der zukünftige Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin, Tschaikowskis Orchesterfantasie Francesca da Rimini.
Symphoniekonzert
So 2. Juni | 20 Uhr | Philharmonie Berlin
18.55 Uhr Einführung mit Habakuk Traber
Weitere Meldungen vom 25.05.2019
- [25.05.2019] Opernfestspiele Heidenheim beginnen
- [25.05.2019] Tzimon Barto mit Klavierkonzerten von Bartók beim DSO Berlin
